Frenchy

Frenchy

Frenchy hört auch auf Franzi als Rufnamen. Sie kümmert sich liebend gern um ihre Mitmenschen. Liebt Volleyball und ihre verrückten SFD Mädels in Düsseldorf. Musikalisch kann man sie derzeit vor allem mit Montreal, den I Heart Sharks und Singer-Songwriter Musik begeistern. (Achtung: stetiger Wechsel nach Laune vorprogrammiert)

Mornington Peninsula

Falls noch nicht erwähnt: Couchsurfing funktioniert in Australien ganz wunderbar. Für diejenigen die das Konzept nicht kennen hier eine kleine Einführung. Couchsurfing ist eine (weitgehend) kostenlose Plattform zur Vernetzung von Gastgebern, die ihre Couch/ihr Bett für „Surfer“, also Reisende zur Verfügung stellen - umsonst. Jeder Gastgeber und Surfer hat ein Profil, in dem er etwas zu seinen Interessen, Reisen und seinem Zuhause schreiben kann. Man kann entweder direkte Anfragen an Gastgeber stellen oder einen „Public Trip“ erstellen mit seinen Reisedaten, Reiseort und einer kleinen Nachricht, dann können Gastgeber in ihrer Region sehen, wer demnächst bei ihnen in der Umgebung ein Bett suchen könnte. Mittlerweile wird die Plattform auch für Events und Verabredungen zu Aktivitäten genutzt. Wir sind jedenfalls dankbar, dass wir auf diesem Wege nicht nur umsonst geschlafen haben, sondern tolle und interessante Personen getroffen haben, die unsere Reise bereichert haben.


Über eben einen solchen „Public Trip“ hat sich auch Chloe bei uns gemeldet und uns gefragt, ob wir nicht ein paar Tage in Frankston auf der Mornington Peninsula (ca. 30 Minuten südlich von Melbourne) verbringen wollen. Das Angebot haben wir dankend angenommen.

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Auf der Halbinsel gibt es süße kleine Dörfer, viel Weinanbau, wunderschöne Küstenstrecke am Ende der Halbinsel und ein paar aufstrebende Bierbrauereien. Wir haben es ruhig angehen lassen und das Zuhause auch für weitere Recherche, bloggen und zum Entspannen genutzt (auch wenn es bitterkalt drinnen war, weil die Australier keine Heizung im Haus haben, sondern meist nur Lüfter oder Klimaanlagen mit Warmluft). Unsere Ausflüge haben wir bis in die äußerste Spitze der Halbinsel gemacht. Dort gibt es einen kleinen Nationalpark mit etlichen Parkplätzen von denen man auf die Steilküste (Westseite) oder auf die Strandseite (östlich) schauen kann. Wir sind durch die kleinen, verschlafenen Strandorte Portsea, Sorrento in Richtung Dromana gefahren und haben statt des großen Freeways einfach die örtliche Landstraße benutzt. Wenn ihr euch in Dromana links haltet dann kommt ihr automatisch auf einen Berg (Safety Beach), von dort hat man bei guter Sicht einen traumhaften Ausblick über das Ende der Halbinsel und bis nach Melbourne. (Wir hatten eher Regenwetter, daher können wir diese Theorie leider nicht beweisen.)

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Das schönste war, dass es hier wenig Touristen gab, wir oft Aussichtspunkte für uns allein hatten, oder einen netten Plausch mit Einheimischen führen konnten, weil man uns als Touristen erkannte und ansprach.

Ein weiterer Ausflug führte uns in die „Mornington Brewery“, eine in der Region bekannte, lokale „Craft Beer“ Brauerei („craft“ = handwerklich, „beer“ = Bier). Hier gab es hervorragende Holzofenpizza und leckeres Bier. Da Carsten leider fahren musste und es mir nicht so gut ging, verlief das Biertasting eher mau und wir haben nur das Lager probiert, welches aber sehr lecker schmeckte. Große Plakate erklärten die Geschmacksrichtungen der weiteren Biersorten und wer in der Region ist, sollte auf jeden Fall einen Abend bei Pizza und Bier einplanen.

mornington brewery


Chloe und ihr Freund Brendon waren tagsüber arbeiten, aber hatten am Abend meist etwas Zeit zum Quatschen. Sie reisen auch viel und oft und meist für ein paar Monate. Auf ihre Empfehlung hin besuchten wir dann auch vor der Rückkehr nach Melbourne die „Dandenongs“. Die Region liegt ca. eine Stunde östlich von Melbourne in den Bergen.

 

Dandenongs

dandenongsQuelle und Rechte ©Melbourne’s Dandenong Ranges Official Visitor Site


Wir fuhren früh los, da war einiges sehen wollten. Da wir aus dem Süden kamen entschieden wir uns für die Route über die Dörfer Belgrave (South), Kallista, Sherbrooke, Sassafras, Olinda bis zum Zielort Mount Dandenong. In ganz Melbourne und im Netz finden sich unzählige Informationen zur Region. Wir haben nicht zuviel geplant, sondern sind einfach losgefahren. Erste Anlaufstation war ein kurzer Waldspaziergang zum Sherbrooke Wasserfall. Bereits bei der Ankunft waren wir abgelenkt von den ganzen Papageien, die hier einfach rumflogen oder im Baum saßen. Uns begegneten an diesem Tag noch einige mehr.

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Der Weg zum Wasserfall erwies sich als halber Dschungel und wir waren mal wieder froh, mit Wanderschuhen unterwegs zu sein. Aufregend am Weg war auch die totale Stille des Waldes, lediglich die wunderschönen Vogelstimmen waren unser Begleiter und so staunten wir über die Ruhe und Friedlichkeit dieses Ortes.

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Der eigentliche Wasserfall war recht klein und nicht sehr gut visibel, aber wir fanden den Ausflug trotzdem lohnenswert. Diese riesigen Bäume, Farne und die Naturbelassenheit des Ortes haben uns beeindruckt.

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Neben diesem ausgewiesenen Wanderweg gibt es in den Dandenongs unzählige kleine Wanderungen von bis zu einer Stunde, aber auch einige Rundwanderwege, die mehrere Stunden dauern und verschiedene „Attraktionen“ beeinhalten. Zur Recherche fanden wir die folgenden Seiten am Hilfreichsten:

Ein Muss und beliebte Attraktion ist auch das Dörfchen Sassafras, das im Wesentlichen aus einer Hauptstraße, Cafés, Restaurants und kleinen Einzelhändlern besteht und durch seine (auf alt getrimmte) Architektur beeindruckt. Wir haben uns gegen „nur“ Durchfahren entschieden und sind ein wenig umhergelaufen, haben uns die Geschäfte angeschaut und auch mit einigen der Inhaber gesprochen, die sehr nett und auskunftsfreudig sind. Unsere Tipps für Sassafras:

1. Sich wie ein Kind fühlen bei „Geppetto’s Workshop“ (gibt es auch in Olinda)!

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2. Hemmungslos Einrichten, Shoppen und vielleicht auch an zu Hause denken oder in meinem Fall an die beste Freundin! Smits & Bits ist leicht zu verfehlen, ihr findet den Laden direkt neben der Sassafras Sweet Co. Der Inhaber ist total nett und hat einen sehr verspielten, drolligen Hund, der die Gäste begrüßt.

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3. Schlemmen und Genießen in einem der unzähligen gemütlichen Cafés. Wir waren im Café de Beaumarchais, würden aber ebenfalls einen Blick in Miss Marple’s Tearoom oder das wiedereröffnete King Henry Arts Cafe empfehlen.

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Nach der Kaffeepause ging es dann gestärkt zum „Skyhigh Mount Dandenong“. Für die wunderschöne Aussicht von der Terrasse muss man leider bezahlen, der Ausblick war es aber locker wert.

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Von hier sollte auch unser Rundwanderweg starten. Tat er auch, nur gab es nach dem Start keinerlei weitere Hinweisschilder und nach einiger Zeit merkten wir, dass wir wohl in die falsche Richtung unterwegs waren. Zum Glück hatten wir noch Offline Karten auf dem Handy, da unsere Route leider nicht mehr mit dem Plan (abfotografierte Karte vom Startpunkt) übereinstimmte. Noch dazu ging es steil und steinig bergauf und bergab. Am Ende wurden aus geplanten zwei Stunden leider vier und die Abenddämmerung kroch schon herein, als wir endlich das Auto erreichten. Die tolle Aussicht auf Melbourne war leider nicht wirklich gegeben, da wir auf den falschen Tracks unterwegs waren. Am besten vorher auf den Nationalpark Seiten informieren oder einen Einheimischen fragen.

Unser finaler Tipp für die Dandenongs: am Besten über Nacht bleiben und in einem der unzähligen kleinen Hotels oder Gasthäusern schlafen, einen Ausflug machen, durch die Wälder streifen und in den Restaurants und Cafés schlemmen. Gern wären wir länger geblieben, mussten aber das gemietete Auto am Abend abgeben. Dandenongs, das war sicher nicht unser letzter Besuch.

kussmundFranzi

Melbourne - Ein Liebesbrief in 14 Teilen

1. Free Guided Tour und die Innenstadt

Vom gleichen Anbieter wie in Sydney finden in Melbourne täglich zwei Touren statt, die an der State Library of Victoria starten. Die Tour deckt den CBD (Central Business District, also den Innenstadtring) ab und gibt einen sehr guten Überblick über Museen, Attraktionen, Essen und Ausgehen. Das einzige Manko ist, dass mit keiner Silbe der „Shrine of Remembrance“ erwähnt wurde (siehe Punkt 4). Ansonsten war die Tour spaßig, informativ und wie immer konnte man alle möglichen Fragen loswerden. Eine der zentralsten Straßen in Melbourne, die George Street wird bis 2018 umgebaut und komplett „autofrei“, daher wird es in Melbourne bis dahin zu großem Verkehrschaos kommen. Im CBD kann man sich kostenfrei mit der Straßenbahn bewegen und wenn ihr die anderen Stadtteile entdecken wollt, bietet sich die myki Card der örtlichen Verkehrsbetriebe an.

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2. Die Stadtteile von Melbourne

Melbourne wird noch schöner, wenn man sich außerhalb des CBD begibt. Jeder Stadtteil hat so seine Eigenheiten: South Yarra ist jung und hip (wie in Hipster) mit aufstrebenden Designern und schicken Cafés, St. Kilda ist das Gegenteil - urban, alternativ und hip (wie in Hippie). In Carlton finden sich die Australier italienischer Abstammung und somit auch viele italienische Restaurants, Pizzerien und Cafés. In Fitzroy und Collingwood gibt es Streetart, Diskotheken, Bars und Clubs und einen kulturellen Mix aus der ganzen Welt, der sicher nicht jedem zusagt. Lasst euch durch die Straßenzüge treiben, trinkt einen Kaffee oder ein leckeres Craft Beer und genießt das Nachtleben außerhalb des CBD. Konkrete Empfehlungen (siehe Punkt 5) können wir leider noch nicht liefern, denn die Zeit war einfach nicht ausreichend.

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3. Harbour Park

Der westliche Bereich des CBD liegt direkt am Wasser. Rund um die Harbour Esplanade gibt es einige Geschäfte, Shoppingmöglichkeiten, Restaurants und einen tollen Ausblick auf den Hafen. Von hier starten auch Rundfahrten im Hafen. Wir können keinen Anbieter empfehlen, aber bei www.thatsmelbourne.com.au findet ihr eine gute Übersicht der verschiedenen Anbieter. 

Wir haben bei unserem Docklands (so wird das gesamte Gebiet genannt) Besuch ein großes Hafenfest miterlebt. Dadurch gab es überall Essenstände, Musik und verschiedene Wohltätigkeitsorganisationen, die sich vorgestellt haben. Wir haben die Atmosphäre und den Ausblick auf den Hafen, die Segelschiffe und Yachten genossen. In der Nähe gibt es noch das „Harbour Town Shopping Centre“ mit einem großen internationalen Food Court und einem Riesenrad, von dem man die Aussicht genießen kann. Uns war das allerdings zu teuer und wir haben auf den Spaß verzichtet.

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4. Shrine of Remembrance

Einige der denkwürdigsten Stunden unserer Reise verbrachten wir im Shrine of Remembrance” (wörtlich: Schrein der Erinnerung/des Gedenkens). Es ist Erinnerungsstätte, Museum, Huldigung der Soldaten, die für ihr Land in den Krieg zogen - alles in einem. 

Ursprünglich entstand das Monument als Gedenkstätte nach dem 1. Weltkrieg, es wurde jedoch stetig erweitert und bietet nun ein großes Besucherzentrum, eine umfangreiche Austellung zu beiden Weltkriegen und auch zur aktuellen Kriegsentwicklung in der Welt. Beeindruckt hat uns die „nicht nationalistische“ Sichtweise und die Darstellung aller politischer Lagen in der Welt zum Zeitpunkt der Kriege. Wir haben bei zwei Besuchen leider nicht alles geschafft, da wir jeweils zu spät ankamen und das Museum um 17 Uhr schließt.

Eine rührende Begegnung hatten wir kurz nach der Schließung. Jeden Abend ertönt die australische Nationalhymne und die Flaggen vor dem Museum werden offiziell eingerollt. Via Lautsprecherdurchsage werden die Besucher gebeten innezuhalten. Neben uns lärmte eine asiatische Gruppe beim Selfie produzieren und verhielt sich alles andere als angemessen. Direkt danach kam ein älterer Mann auf uns zu und bedankte sich für unsere Anteilnahme. Es war ein Obdachloser, er erzählte uns unter Tränen, dass sein Vater im Krieg fiel und er jeden Abend hierher kommt um ihm zu gedenken. Er bedankte sich mehrfach, fragte noch woher wir kamen, wünschte uns Glück auf all unseren Wegen und lief von dannen. Ich schaute Carsten an und war dankbar, dass wir zu Themen wie Respekt und Verhalten in anderen Ländern eine gleiche Einstellung haben. Die Asiaten hatten einen bitteren Beigeschmack bei dem Besuch eines so geschichtsträchtigen Ortes hinterlassen. 

Man sagt „Reisen bildet“ und ich glaube, dass uns unsere Reise noch mehr bewusst macht, wie friedlich, privilegiert und glücklich unsere Heimat in Deutschland ist. Unser Leben ist einzigartig und wir sollten nicht davon ausgehen, dass dies der Normalfall in dieser Welt ist. Ich bin dankbar, für meine Erziehung, meine Familie, meine Freunde und den tollsten Ehemann der Welt, der diese Werte teilt und versteht warum mich solche Begegnungen zu Tränen rühren.

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Entschuldigung für den kleinen Exkurs, aber es war mir wichtig, dies mal anzubringen! Nun geht es weniger gefühlsintensiv weiter.

 

5. Essen und Restaurants

Melbourne ist ein Traum für Essensliebhaber. Egal was ihr sucht, ihr werdet es finden. Chinatown, die griechische Gemeinde, Italiener in Carlton, Exklusives oder günstigen Streetfood, Märkte. Lasst euch treiben oder recherchiert vorher oder fragt einfach jemanden auf der Straße. Aber bitte umgeht die bekannten Ketten und probiert etwas anderes aus. 

Für diejenigen, die auf der Suche nach Kängurufleisch sind empfehlen wir das Napier Hotel in Fitzroy.

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6. Chinatown

Eine der meistbesuchten Attraktionen ist das gesamte Viertel von Chinatown. Mehr zur Geschichte von Chinatown gibt es auf www.chinatownmelbourne.com.au. Wir haben uns ohne große Recherche aufgemacht und dabei kleine Straßen entdeckt, unendlich viele Restaurants, Bäckereien und ganze „Food-Halls“ in denen es alle verschiedenen asiatischen Küchen gibt. Gegessen haben wir dort, wo viele Menschen anstanden und es gab mega leckere Dumplings. Das Restaurant heißt Shanghai Street und findet sich unter dieser Adresse: 146 Little Bourke St, Melbourne VIC 3000, Australien. Ein Besuch im Chinese Museum“ wurde uns empfohlen, hierzu fehlte uns leider die Zeit.

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7. Verrückte und versteckte Bars

Überall im CBD soll es versteckte Hinterhof Bars geben. Ein paar davon sind natürlich nicht mehr ganz so geheim. Trotzdem war es für uns ein besonderes Erlebnis, als wir gerade eine neue Straße mit Graffitis gefunden hatten und zwischen Mülltonnen und Metalltüren ein unscheinbarer Eingang und ein Schild für eine Bar auftauchten. Wir hatten in der Free Guided Tour vom „Croft Institute“ gehört, uns allerdings nicht weiter Gedanken zum Weggehen gemacht und nun standen wir direkt in dieser Bar. Alles scheint hier etwas unheimlich und düster, aber der Bartender war super freundlich, es gab eine große Auswahl an Absinth und verschiedenen Cocktails. Vieles wird hier in Reagenzgläsern serviert. Zu den Drinks können wir leider nichts sagen, da es uns noch zu früh zum Trinken war.
Was wir allerdings ausprobieren mussten war die Empfehlung der „Berlin Bar“ in Chinatown. Diese Bar hat zwei Seiten - Ost und West. Deutlich getrennt, komplett unterschiedlich eingerichtet. Leckere Cocktails mit unschlagbar kreativen Namen und teils alten Rezepten haben uns einen tollen Abend mit „Flammenwerfer“ und „Ziege“ beschert.

Wer noch mehr Bars in Melbourne sucht kann hier schauen:

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8. Streetart

Streetart und Graffiti Kunst gehört zu Melbourne als Sehenswürdigkeit, wie der Eifelturm zu Paris, die Oper zu Sydney oder das Empire State Building zu New York. Ohne würde irgendwie etwas fehlen und es macht die Stadt zu einem besonders beliebten Ort für Künstler, Musiker und andere Freigeister. Alle was ihr zu den Kunstwerken und Örtlichkeiten wissen müsst, findet ihr in diesem Artikel.
Beim Spazierengehen in den Stadtvierteln, weit ab vom CBD, finden sich mindestens genauso schöne Kunstwerke. Das Flair ist einfach schwer zu beschreiben und für mich hat es diese Stadt nur noch schöner gemacht. Wegen der Vielfalt und Akzeptanz dieser Kunst mag ich Melbourne vielleicht ein ganz kleines bisschen lieber als Sydney.

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9. Queen Victoria Market

Groß, vielfältig und alles was man braucht. Auf diesem Markt hat alles seinen Platz. Örtlicher Versorgungspunkt der Einheimischen, genauso wie Touristenmagnet. In den unendlich langen Gängen der Hallen findet sich frisches Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse, Delikatessen und Spirituosen jeder Art. Im Außenbereich gibt es von bunten Stoffen, Technik, Lederwaren, kleinen Designlabels für Einrichtung und Kleidung bis zum Touristennippes alles, was das Herz begehrt. Plant Zeit ein, damit ihr auch das Treiben beobachten könnt. Schnappt euch einen Kaffee und setzt euch in der Mittelgang und schaut den Gauklern und Musikern zu, die die Leute unterhalten. Oft finden auch besondere Events, Themenmärkte oder Partys statt. Am besten schaut ihr vorher auf der offiziellen Webseite des Queen Victoria Market vorbei.
Das war definitiv ein guter Start ins Wochenende.

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Tipp: Es gibt einen netten Blumenhändler der kleine Blumensträuße auslegt. Ihr könnt diese kostenfrei mit nach Hause nehmen. Schaut mal hier.

 

10. South Market

Noch ein Markt? Ja und es lohnt sich! www.southmelbournemarket.com.au

Der South Market ist wesentlich kleiner als der Queen Victoria Market, aber steht ihm in nichts nach. Dieser Markt ist weniger touristisch und wird von vielen Einheimischen genutzt. Außerdem gibt es ein wesentlich besseres Angebot an kleinen, frischen Restaurants direkt am Markt. Von süß bis deftig ist hier alles dabei, um sich am frühen Morgen zu stärken oder am frühen Abend den Tag mit einem leckeren Drink ausklingen zu lassen. Besonders für die häusliche Einrichtung gibt es hier viele individuelle Angebote von kleinen Händlern, Unikate quasi.
Würde ich in Melbourne wohnen, wäre ich hier wohl am Wochenende anzutreffen. Für mich hatte der Markt ein gemütlicheres Flair als der QVM. 

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11. Museen

Zeit für einen Museumsbesuch haben wir uns nicht genommen. Einige Museen in Melbourne sind kostenlos. Wir haben einige Empfehlungen während der „Free Guided Tour“ bekommen und diese aufgelistet.

  • Melbourne Museum - Geschichte und Naturkunde
  • National Gallery of Victoria - Kunstmuseum aus allen Teilen der Welt mit über 70.000 Exponaten, die Dauerausstellung sind kostenfrei zugänglich
  • Old Melbourne Gaol - Siedlungsgeschichte, der berüchtigte Stadtbürger Ned Kelly, Gefängnis- und Justizgeschichte der Stadt Melbourne
  • National Sports Museum - Australische Sportgeschichte
  • Hellenic Museum - Griechisches Kulturmuseum, Melbourne hat einer der größten griechischen Gemeinden außerhalb von Europa

 

12. Walk in the Park und der Botanische Garten

Von South Yarra aus lässt es sich wunderbar am Yarra River entlangschlendern. Hier treffen sich die Leute zum Entspannen, Joggen, Gassi gehen oder auf einen Spaziergang im Botanischen Garten, der direkt an den CBD grenzt. Man kann den Blick auf die Hochhäuser von Melbourne genießen, sowie auf das „Sportviertel“ mit dem Melbourne Cricket Ground, dem National Sports Museum, Olympic Park, der Rod Laver Arena (uvm.) oder die tolle Pflanzen- und Blumenwelt entdecken.

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13. Pinguine in St. Kilda

St. Kilda ist vor allem für sein pulsierendes Nachtleben und die schöne Strandpromenade bekannt, aber es gibt noch ein paar einzigartige Bewohner, die sich nur abends blicken lassen. Läuft man bis zum Ende des Piers findet sich die zweitgrößte frei lebende Pinguinkolonie in Australien. Es handelt sich um die „Blue Penguins“, die kleinsten ihrer Gattung. Jeden Abend kehren sie in ihr zu Hause auf die Felsbrocken am Pier zurück und lassen sich von Touristen bestaunen. In der Regel ist auch ein netter „Volunteer“ vor Ort, der mit einer roten Lampe hilft die kleinen Pinguine im Dunkeln auszumachen. Sie sind sehr lichtempfindlich und sollten daher weder mit Blitzlicht fotografiert, noch mit normalen Taschenlampen oder Handys angeleuchtet werden. Die Fotos sind leider nicht sehr gut geworden, was trotz Stativ dem mangelnden Licht zuzuschreiben ist. Die kleinen flauschigen Pinguine werden mir dafür umso mehr im Gedächtnis bleiben. Sie waren einfach zu knuffig, wie sie so vor uns von einer Felsseite auf die andere watschelten. Trotz kaltem Wind und leichtem Nieselregen war das ein ganz besonderer Abend.

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14. In der Nähe von Melbourne

Empfehlen möchten wir an dieser Stelle noch die „Dandenons“ und die „Mornington Peninsula“. Mehr dazu gibt es in einem separaten Artikel: hier!

Was wir leider nicht geschafft haben, aber von allen Seiten empfohlen wird und in jedem Australien Reiseführer vorkommt:

  • Philipp Island - größte Pinguinkolonie
  • French Island - rund 70% der Inselfläche sind Nationalpark
  • Great Ocean Road - sehenswerte Küstenstraße mit kleinen Ortschaften und traumhafter Landschaft
  • Kangaroo Island - drittgrößte Insel Australiens mit reicher Flora und Fauna und einem der ältesten Bienenschutzgebiete

 

Mein persönliches Schlusswort zu Melbourne

Melbourne hat mich in seinen Bann gezogen und ich möchte unbedingt zurückkommen oder vielleicht auch mal eine Zeit lang hier leben, um einzutauchen in diesen Mix aus konservativer Businesswelt und alternativen Kunst- und Kulturveranstaltungen. Wie immer reicht die Zeit als Tourist nicht annähernd aus, um eine Stadt vollkommen zu verstehen, aber für mich hat es zum Verlieben gereicht.

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Streetart in Melbourne

Melbourne ist anders als Sydney. Ähnlich wie in Deutschland gibt es in Australien immer die augenzwinkernde Diskussion und Frage: „welche Stadt ist besser, schöner, beliebter“. Für uns hatten beide Städte ihren Reiz.


Melbourne ist bekannt für seine unzähligen Kunstmuseen, Ausstellungen, die Musikszene und überhaupt das Künstlerflair. Viele Straßen wurden mittlerweile freigegeben für Kunstprojekte, Streetart und Graffitis. Dies war nicht immer so und lange war die „Sprayer-Szene“ heimlich und illegal unterwegs. Erst durch ein Gesetz wurde es Hauseigentümern ermöglicht ihre Gebäude für Graffitis bzw. Streetart freizugeben, sodass die Künstler nicht mehr mit Verfolgung durch die Polizei rechnen mussten. Weitere Informationen dazu gibt es hier. Die Stadt hatte erkannt, dass auch diese Form von Kunst durchaus anziehend auf Touristen wirkt und so finden sich mitten zwischen Bürohochhäusern und der Anzugwelt zwei der beliebtesten Straßen, vollgepflastert mit Graffitis und Streetart. Die AC/DC und die Hosier Lane sollten auf jeden Fall bei einem Besuch in Melbourne nicht fehlen.

Da wir die Chance hatten uns auch außerhalb des CBD (Central Business District = Innenstadt) umzusehen, fiel uns auf, dass die Graffitis vollkommen normal in das Stadtbild eingefügt sind. In einigen Vierteln mehr, in anderen weniger. Auch die Bedeutung der Graffitis ist sehr unterschiedlich und wir wollen euch ein paar unserer Bilder zeigen, um einen Eindruck zu vermitteln wie vielfältig diese Szenerie ist. Diese Einschätzung ist rein subjektiv und spiegelt unsere eigene Meinung zu diesem Thema wider.

 

Persönliche Lieblinge

Dies sind gelungene Kunstwerke, die die Mauern der Stadt zieren und mich am Meisten beeindruckt haben. Allerdings fallen noch einige Bilder mehr in diese Kategorie, aber ich möchte euch nicht erschlagen, sondern nur einen Einblick geben. Wer sich besonders für diese Kunstform interessiert, sollte unbedingt bei www.melbournestreettours.com vorbeischauen.
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Comics und Zeichentrickfiguren

Beliebte Leinwand- und TV-Charaktere haben es auch auf die Straße geschafft. 
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„Plastische“ Streetart

Einige Künstler haben ihre Werke mit Alltagsgegenständen, Müll, aber auch Waffen „verziert“. Diese sind teilweise ins Mauerwerk eingearbeitet oder angeklebt und ergänzen somit die Graffitis. Außerdem gibt es Kunstinstallationen auch in anderen Bereichen. Mosaikbänke, Schuhe auf der Leine, Häkelkunst, geklebte Bilder, Pop-up Art mitten auf der Straße. Alles ist möglich.
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Düstere, gespenstische Atmosphäre

Auch die dunkle Seite der Menschen findet ihren Ausdruck. Seien es fiese Koalabären, Krabbeltiere oder Fans der Death-Metal-Szene. Für jeden Geschmack ist etwas dabei.
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Die schönste Form der Kunst - Protestieren und Aufmerksamkeit erregen

Auch hier sind einige meiner Lieblingsbilder dabei. Bilder von Ureinwohnern, Demonstrationen gegen den Krieg, für Kinderfreundlichkeit in dieser Welt, Versuche das Alltagschaos zu bewältigen oder auch Liebesbeweise an die Stadt.
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Immobilienbesitzer stellen ganze Wohnhäuser zur Verfügung

…und so entsteht eine einzigartige Stadtkultur. Oft sind wir einfach nur zufällig auf wunderschöne Graffitis gestoßen. 
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Bleibt dran für weitere tolle Melbourne Tipps. Wir arbeiten mit Hochdruck. 

kussmundFranzi

Kuriose Fotos aus Melbourne

Heute gibt es für euch ein paar kuriose Sachen, die uns so in Melbourne begegnet sind. Einiges davon haben wir auf der Free Guided Tour erzählt bekommen und können diese sehr empfehlen. 

Bleibt dran, denn ganz bald haben wir auch unsere wunderschönen Tage in und um Melbourne für euch zusammengefasst...hoffentlich...

Und jetzt viel Spaß mit den Bildern…

 

Überall in Melbourne scheint es Batman zu geben. Batman Avenue, Batman Park, Batman Market, Batman Street. Eigentlich sollte Melbourne mal “Batmania” heißen. All dies hat jedoch nichts mit Gotham City oder einer Fledermaus zu tun, sondern mit einem der ersten Siedler in Melbourne - John Batman.
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In Melbourne wurde der achtstündige Arbeitstag erfunden bzw. erkämpft. Gewerkschaften kämpften überall in der Welt zwischen 1830 und 1860 für ähnliche Forderungen. Erstmals erfolgreich waren jedoch die Steinmetze in Melbourne im April 1856. Eine Statue in Nähe der Handelskammer von Victoria erinnert daran und die Einheimischen sind mächtig stolz auf diese Errungenschaft“.
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Habt ihr schon mal gesehen, dass jemand mit einer Katze „Gassi geht“? Nun ja, wir auch nicht, bis zu unserer Free Guided Tour durch Melbourne.
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Eine kleine Oase inmitten des Shoppingwahns all der Malls und Einkaufsstraßen. Ich wäre gern länger geblieben, aber hatte nicht einmal Tauschmaterial dabei. Die genaue Örtlichkeit und weitere nette Infos zu Melbourne gibt es hier: http://www.theworldlovesmelbourne.com/lifestyle/arts-culture/106-melbourne-central-little-library-literary-gem-in-the-cbd.html
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Das Princess‘ Theatre“ - In diesem Theater bleibt bis heute ein Sitz in jeder Vorstellung frei. Dieser ist reserviert für den Geist des Hauses. Ein Schauspieler erlitt 1888 während der Aufführung des Faust einen Herzinfarkt, in dem Moment, als er als Mephisto unter der Bühne verschwand, verstarb er. Seine Schauspielkollegen des Abends schwörten jedoch ihn zur Verbeugung mit auf der Bühne gesehen zu haben.
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Asiaten in Chinatown versuchen sich an französischer Patisserie. Das hat uns so neugierig gemacht, dass wir unser Dessert in der „Sweetie & Moustache Dessert Lounge“ einnahmen. Es gibt hier eine Variation des französischen „Milles Feuilles“, eigentlich ein geschichteter Blätterteig mit Sahne und/oder Creme und Früchten. Hier waren es dünne Crepes mit verschiedenen Cremefüllungen, wie z.B. auch japanischer Matchatee u.ä. Geschmack war übrigens ok, aber nicht herausragend, eher etwas langweilig. 
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Schöner war die Einrichtung, sodass wir direkt neben dieser wunderschönen Treppenhausverzierung saßen.
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A propos Chinatown: auch die Autos waren hier etwas anders dekoriert, als im Rest der Stadt.
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Und noch mehr zu den Autos: Australier dürfen ihre Autokennzeichen wohl selber verändern. Wir haben sehr viele kreative Namen auf Autos gesehen, konnten jedoch nur Weniges dokumentieren. Genaue Informationen dazu ließen sich ohne Weiteres nicht finden. Offiziell gibt es ein System aus Zahlen- und Buchstabenkombinationen, die die Bundesstaatzugehörigkeit anzeigen.
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Verrückte Shows und Events in der ganzen Stadt. Zufällig vorbei gestolpert sind wir an diesem tollen Gebäude.
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Die Dinnershow mit Essen, Grusel und Tanz ist recht erschwinglich. Weitere Information gibt es hier: http://www.witchesinbritches.com.au/

 

kussmundFranzi

11 Tipps für einen ersten Besuch in Sydney

1. „Kostenlose“ Stadtführung - drei Stunden zu Fuß durch die Innenstadt

Jeden Tag um 10:30 Uhr und um 14:30 Uhr starten direkt am Rathaus die „Free Guided Walking Tours“. Halte Ausschau nach den Stadtführern in grasgrünen T-Shirts oder Jacken. Du kannst bis zum Ende mitlaufen oder auch zwischendurch aussteigen. Das Konzept dieser Touren kennen wir bereits aus vielen europäischen Großstädten. Entwickelt wurde das Konzept, damit jeder seinem Budget entsprechend auch ein wenig über das jeweilige Reiseziel erfahren kann. Ganz kostenlos ist es in der Regel nicht, denn es wird erwartet, dass man sich mit einem „Tip“, also Trinkgeld für die Tour bedankt, aber wie groß dieses ausfällt ist jedem selbst überlassen. Die Route für Sydney könnt ihr euch hier anschauen. Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten sind dabei und nebenbei gibt es Tipps zu Fortbewegung, schönen Aussichtspunkten, wo man Känguru essen kann oder ein Bier trinken sollte. Was immer an Fragen offen ist kann man auch zwischendurch loswerden. 

 

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2. Ein Besuch im Botanischen Garten

Der Botanische Garten von Sydney ist groß, direkt an der Sydney Oper und ein Besuch ist kostenlos. Es gibt eine Menge verschiedenster Pflanzen und wunderbar gewachsene Bäume zu sehen. Etliche Hinweistafeln erklären die Geschichte der Pflanzen und ob sie ursprünglich aus Australien sind oder eventuell mit den Einwanderern kamen. Einige Vogelarten tummeln sich rund um den kleinen Teich und wenn du noch keinen Ibis in der Innenstadt (Rathaus oder Hyde Park) gesehen hast, dann ist hier die beste Chance. Etwas weiter den Hügel hoch, nach dem Bambusgarten findest du eine Wiese auf der eine ganze Horde Kakadus heimisch ist und ihren Spaß mit den Touristen hat. Wir haben sogar gesehen, wie sich welche auf Leute setzten und füttern ließen. Direkt am Wasser entlang kannst du einen super Blick auf die Oper und die Sydney Harbour Bridge werfen. Dieser Ausblick eignet sich bestens für den Sonnenuntergang. Auch für Jogger ist dieser riesige Park ein Paradies. Auf der anderen Seite des Botanischen Gartens gibt es einen Ausblick auf die Australische Marine und im Sommer wird dort auch ein öffentliches Schwimmbad direkt am Wasser betrieben.

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3. Kaufe eine OPAL Karte für die öffentlichen Verkehrsmittel!

Die OPAL Karte kannst du in vielen Geschäften kaufen (umsonst) und dann auch gleich aufladen. Wenn du acht Fahrten innerhalb der ersten Tage hinter dir hast, dann fährst du für den Rest der Woche umsonst. Dies gilt für den Innenstadtbereich und die Fähren (Achtung, die Fähren haben verschieden lange Strecken und Preise). Für diese acht Fahrten musst du ein wenig tricksen, um es vielleicht für 20AU$ (ca. 13€) zu schaffen. Am günstigsten sind Busstrecken für 2,10AU$ (bis zu drei KM als Strecke). Damit es als zwei Fahrtstrecken gilt müssen zwischen den Fahrten min. zwei Stunden Zeit vergehen. Und es gibt ein Tagesmaximum von 7,50AU$, also pro Tag kann dieser Betrag nicht überschritten werden. Sonntags kannst du mit dieser Karte für 2,50AU$ im Stadtbereich von Sydney bewegen. Wir haben unsere Karte insgesamt mit 30AU$ (ca. 19€) aufgeladen, da wir öfters die U-Bahn (T für Train) genutzt haben und dafür 3,38AU$ berechnet werden. Du kannst natürlich auch bezahlte Bustouren oder Hop-On-Hop-Off Busse buchen, aber mit ein bisschen Vorabinformation ist die OPAL Karte eindeutig das günstigste Fortbewegungsmittel. Die nützlichsten Links im Überblick:

Tipp: Vom (oder zum) Flughafen kommst du am günstigen mit dem Bus 400 Richtung Bondi Beach (zwei Stationen, die erste ist das Domestic Terminal am Flughafen, die nächste aussteigen) und kannst dann umsteigen in den T(rain) an der Station Mascot. Wenn du Zweifel hast einfach die sehr netten Busfahrer ansprechen, da es weder Ansagen der Haltestellen noch große Haltestellenschilder gibt. Mit dieser Option sparst du dir den teureren Airlink Zug für 17 AU$.

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4. Mit der Fähre bis nach Manly fahren und den Sonnenuntergang genießen

Einen unseren schönsten Momente hatten wir direkt an unserem Ankunftstag. Da es Sonntag war, konnten wir mit der Fähre nach Manly übersetzen ohne ca. 15AU$ für Hin- und Rückfahrt zu zahlen. Wir genossen dabei die untergehende Sonne über dem Hafen, der Oper, der Harbour Bridge und dem Fort Denison. Manly selbst ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Für die Surfer bietet sich hier neben Bondi einer der beliebtesten Spots im Stadtgebiet. Dafür muss man sich nur einmal durch die ca. zwei Kilometer lange Einkaufsmeile begeben. Es gibt genug Angebote der örtlichen Surfschulen und auch für Übernachtungen ist gesorgt. Die Einkaufsstraße ist lebendig und in den Seitenstraßen haben sich jede Menge nette kleine Cafés, Restaurants und Bars angesiedelt. Direkt am Hafen trifft man sich entweder im Bayrischen Brauhaus (ja du liest richtig) auf ein deutsches Weizenbier oder in den etwas schickeren Restaurants auf einen Wein. Wir haben nichts in Manly konsumiert, aber das CHICABONITA war gut gefüllt und sah absolut gemütlich und einladend aus.
Tipp: Wenn du noch nicht so viele bunte Papageien in freier Wildbahn gesehen hast, dann geh am Anleger der Fähre, nach den Restaurants, nach links und schau in die Bäume.

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5. Surry Hills, Darlinghurst, Paddington, The Rocks - lebendige Stadtviertel

Oft liefen wir zu Fuß durch die Straßen der einzelnen Viertel und ließen uns treiben. Die Stadtviertel verändern sich und jedes hat seinen eigenen Charme. Paddington ist das Studentenviertel und hier finden sich besonders viele Cafés, Take-Away Restaurants und kleine Designerläden. Wer auf Mode steht sollte sich rund um den Paddington Market bewegen. Darlinghurst bietet besonders viel für die Nachteulen. An jeder Straßenecke finden sich coole Pubs, Bars und Nachtclubs. Egal ob Bier oder Cocktail hier findet sich etwas für jeden Geschmack und vor allem für jedes Budget. Wer auf Kunst und wirkliche Individualität steht der sollte in Surry Hills vorbeischauen. Individuelle Läden mit handgemachter Kleidung, Einrichtungsgegenständen, kleine Barber Shops (Frisör) wechseln sich ab mit Kunstgalerien, Designstudios und Theatern. Nach einem anstrengenden Stadtbummel können wir die Surry Hills „The Winery“ empfehlen. Lokale Weine und Craftbeer, hervorragendes Essen. Die Süßkartoffelpommes mit Rosmarinsalz waren der Knaller.
Tipp: Gelato Messina, 241 Victoria Street - schaut euch einfach nur die vielen Sorten an und probiert. Das Personal ist super freundlich und spendabel. Persönliche Empfehlung: Salted Caramel and White Chocolate!

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6. Bondi Beach

Egal ob du selbst surfst oder nicht, das muss man einmal gesehen haben. Jung und Alt stürzen sich hier bei jedem Wetter in die Fluten (wir hatten ca. 10° Celsius und Wind). Selbst im Winter sieht man Jogger in kurzer Hose und oberkörperfrei; Surfer die nur mit Neopren (oder halb nackt) mit Flip Flops oder barfuß durch die nahegelegenen Straßen rennen. Die Promenade ist ein Traum und man kann auch einen halbstündigen Spaziergang rechts des Strandes machen, um einen noch besseren Blick auf die Surfer zu erhaschen. In den ersten drei Straßen vom Strand findet man hauptsächlich Cafés, Restaurants, Tattooläden, Surfershops für Kleidung und Equipment, sowie Hotels und Backpackers. Geht man noch ein wenig weiter ist Bondi eine hippe Wohngegend mit kleinen Häusern und Villen.
Tipp: Einen gemütlichen Nachmittag im Café (ganz ohne Internet) unbedingt im „Gertrude and Alice“ verbringen und wer Bücher liebt, sollte mehrere Besuche einplanen. Der Kaffee ist richtig gut und das Essen der anderen Gäste sah lecker aus. Es gab eine große Auswahl an vegetarischen Speisen.

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7. Ein Besuch in einem der unzähligen kostenlosen Museen

Da es unser erster Besuch in Sydney war hatten wir leider nicht genug Zeit (bzw. zu schönes Wetter) um uns den vielen, teils kostenlosen Museen der Stadt zu widmen. Die wichtigsten und empfehlenswertesten daher per Liste zum Stöbern und Nachlesen. (Es gibt noch mehr Museen, die teils einmal pro Monat kostenfrei besucht werden können. Wir haben uns auf die dauerhaft kostenlosen beschränkt.)

  • Art Gallery NSW (New South Wales - Bundesstaat in dem Sydney liegt) - Kunstmuseum mit Dauer- und wechselnden Gast-Ausstellungen
  • MCA Sydney - Museum of Contemporary Art - zeitgenössische Kunst, vor allem aus Australien und der Asien-Pazifik Region
  • White Rabbit - zeitgenössische chinesische Kunst, mit mehr als 1.400 Werken von über 500 Künstlern (ist komplett spendenfinanziert von der Neilson Foundation)
  • Nicholson Museum - Archäologiemuseum auf dem Universitätsgelände
  • Sydney Observatory - Sternwarte mit Ausstellungen zu Astronomie, Archäologie, Meteorologie
  • The Rocks Discovery Museum - Stadtteilmuseum mit zeitgeschichtlichen Artefakten zur Siedlungsgeschichte und Entwicklung des Stadtteils “The Rocks” 
  • The Mint - gebaut als erstes Krankenhaus (welches übrigens in Rum bezahlt wurde), kein wirkliches Museum, aber sehenswertes Gebäude, man kann die alte Goldpresse sehen (Münzherstellung = „The Mint“) oder die öffentliche Caroline Simpson Library & Research Collection besuchen oder durch das kleine Café und den Souvenirshop flanieren
  • Museum of Australian Currency Notes - Währungsmuseum, direkt neben The Mint und für die Numismatiker unter euch


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8. Chinatown

Als Start nach Chinatown wird oft ein Besuch von Paddys Market empfohlen. Wir wollen es lediglich erwähnt haben, aber chinesischen „Import Krimskrams“, billig produzierte Massenwaren mit Sportvereinen der jeweiligen Stadt oder den Nationaltieren, hat sicher jeder schon gesehen. Wer darauf steht, der sollte hier vorbeischauen, ansonsten kann man diese „Sehenswürdigkeit“ getrost auslassen. Chinatown streckt sich für mehrere Straßenzüge rund um die Markthallen, die Hauptstraße mit den Restaurants und Souvenirshops kann man kaum verfehlen. Einfach den Touristenströmen in die Dixon Street folgen. Die größte Vielfalt an Essen bekommt man in der Harbour Plaza und es gibt die verschiedensten asiatischen Küchen zu bestaunen. Die Preise sind ebenfalls die günstigsten, die wir so entdeckt haben. Empfehlen können wir den Oriental Dumpling King, für umgerechnet 6,30€ gab es eine riesige Suppe mit Udon Nudeln und fünf großen Dumplings - mega lecker! Falls ihr beim Laufen durch die Dixon Street eine riesige Schlange an einem Mini-Stand seht, stellt euch an, haben wir auch gemacht ohne recht zu wissen was wir bekommen. Ihr habt „Emperor’s Puffs“ gefunden. Es gibt kleine gefüllte Schmalzkuchen, die den perfekten Snack für den süßen Zahn zwischendurch bieten und einmalig günstig sind.
Tipp: Wer nicht genug von Chinatown bekommt, dem sei noch der „Chinese Garden of Friendship“ empfohlen. Dieser kostet derzeit 6AU$ Eintritt und befindet sich unweit von Chinatown in Richtung Darling Harbour. Rund um den Garten ist derzeit eine riesige Baustelle, da hier das neue Messe- und Unterhaltungszentrum der Stadt entsteht, welches gleichzeitig tolle Außenanlagen bekommt, damit die Menschen einen Rückzugsort und mehr Erholungsoasen in der Stadt bekommen.

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9. Queen Victoria Building

Shopping Malls gibt es so einige in Sydney, aber keine ist so schön wie das Queen Victoria Building. Lasst euch einfach durch die Halle treiben und versäumt es nicht auf die obere Etage zu gehen und einen Blick auf die eindrucksvollen Uhren zu werfen. Diese zeigen mit Witz Szenen aus der britischen und australischen Geschichte.
Viele der Malls und auch das QVB sind unterirdisch mit den “Train Stations“ über Gänge verbunden, wenn du einen schnellen Weg ohne Ampeln und Autos suchst, dann ab ins Untergeschoss mit dir.
Tipp: Bewege dich nah genug an den Hund vor dem Eingang (vom Rathaus kommend).

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10. A walk in the Park - Hyde Park

Wer genug von der Innenstadt hat, der kann dem Shoppingwahn oder Sightseeing entfliehen. Am Besten geht das im Hyde Park in der Stadtmitte. Direkt an der St Mary’s Cathedral sind etliche Sitzgelegenheiten mit schönster Aussicht auf die Kirche. Der Park selbst ist beliebtes Ziel für Musiker aller Art, die eine nette Abwechslung zum Straßenlärm bieten. Im Sommer lässt es sich auf den Grünflächen rund um den Archibald Brunnen aushalten.


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11. „The Arcades“

Die Arkaden sind eigentlich die früheren Shoppingzentren gewesen und verbinden einige der großen Straßen in Sydney. Die einzig gut erhaltene ist die „Strand Arcade“ in der sich einzigartige Läden, Designer und Cafés angesiedelt haben. Einfach durchlaufen und genießen. Es gibt noch einige dieser kleinen „Querstraßen“, die früher mal offizielle „Arcades“ waren. Ihr wisst es wenn ihr drin steht.

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