Scheibenknutscher - Ein Weltreise Blog - Artikel nach Datum gefiltert: September 2015
Dienstag, 29 September 2015 19:24

11 Tipps für einen ersten Besuch in Sydney

1. „Kostenlose“ Stadtführung - drei Stunden zu Fuß durch die Innenstadt

Jeden Tag um 10:30 Uhr und um 14:30 Uhr starten direkt am Rathaus die „Free Guided Walking Tours“. Halte Ausschau nach den Stadtführern in grasgrünen T-Shirts oder Jacken. Du kannst bis zum Ende mitlaufen oder auch zwischendurch aussteigen. Das Konzept dieser Touren kennen wir bereits aus vielen europäischen Großstädten. Entwickelt wurde das Konzept, damit jeder seinem Budget entsprechend auch ein wenig über das jeweilige Reiseziel erfahren kann. Ganz kostenlos ist es in der Regel nicht, denn es wird erwartet, dass man sich mit einem „Tip“, also Trinkgeld für die Tour bedankt, aber wie groß dieses ausfällt ist jedem selbst überlassen. Die Route für Sydney könnt ihr euch hier anschauen. Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten sind dabei und nebenbei gibt es Tipps zu Fortbewegung, schönen Aussichtspunkten, wo man Känguru essen kann oder ein Bier trinken sollte. Was immer an Fragen offen ist kann man auch zwischendurch loswerden. 

 

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2. Ein Besuch im Botanischen Garten

Der Botanische Garten von Sydney ist groß, direkt an der Sydney Oper und ein Besuch ist kostenlos. Es gibt eine Menge verschiedenster Pflanzen und wunderbar gewachsene Bäume zu sehen. Etliche Hinweistafeln erklären die Geschichte der Pflanzen und ob sie ursprünglich aus Australien sind oder eventuell mit den Einwanderern kamen. Einige Vogelarten tummeln sich rund um den kleinen Teich und wenn du noch keinen Ibis in der Innenstadt (Rathaus oder Hyde Park) gesehen hast, dann ist hier die beste Chance. Etwas weiter den Hügel hoch, nach dem Bambusgarten findest du eine Wiese auf der eine ganze Horde Kakadus heimisch ist und ihren Spaß mit den Touristen hat. Wir haben sogar gesehen, wie sich welche auf Leute setzten und füttern ließen. Direkt am Wasser entlang kannst du einen super Blick auf die Oper und die Sydney Harbour Bridge werfen. Dieser Ausblick eignet sich bestens für den Sonnenuntergang. Auch für Jogger ist dieser riesige Park ein Paradies. Auf der anderen Seite des Botanischen Gartens gibt es einen Ausblick auf die Australische Marine und im Sommer wird dort auch ein öffentliches Schwimmbad direkt am Wasser betrieben.

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3. Kaufe eine OPAL Karte für die öffentlichen Verkehrsmittel!

Die OPAL Karte kannst du in vielen Geschäften kaufen (umsonst) und dann auch gleich aufladen. Wenn du acht Fahrten innerhalb der ersten Tage hinter dir hast, dann fährst du für den Rest der Woche umsonst. Dies gilt für den Innenstadtbereich und die Fähren (Achtung, die Fähren haben verschieden lange Strecken und Preise). Für diese acht Fahrten musst du ein wenig tricksen, um es vielleicht für 20AU$ (ca. 13€) zu schaffen. Am günstigsten sind Busstrecken für 2,10AU$ (bis zu drei KM als Strecke). Damit es als zwei Fahrtstrecken gilt müssen zwischen den Fahrten min. zwei Stunden Zeit vergehen. Und es gibt ein Tagesmaximum von 7,50AU$, also pro Tag kann dieser Betrag nicht überschritten werden. Sonntags kannst du mit dieser Karte für 2,50AU$ im Stadtbereich von Sydney bewegen. Wir haben unsere Karte insgesamt mit 30AU$ (ca. 19€) aufgeladen, da wir öfters die U-Bahn (T für Train) genutzt haben und dafür 3,38AU$ berechnet werden. Du kannst natürlich auch bezahlte Bustouren oder Hop-On-Hop-Off Busse buchen, aber mit ein bisschen Vorabinformation ist die OPAL Karte eindeutig das günstigste Fortbewegungsmittel. Die nützlichsten Links im Überblick:

Tipp: Vom (oder zum) Flughafen kommst du am günstigen mit dem Bus 400 Richtung Bondi Beach (zwei Stationen, die erste ist das Domestic Terminal am Flughafen, die nächste aussteigen) und kannst dann umsteigen in den T(rain) an der Station Mascot. Wenn du Zweifel hast einfach die sehr netten Busfahrer ansprechen, da es weder Ansagen der Haltestellen noch große Haltestellenschilder gibt. Mit dieser Option sparst du dir den teureren Airlink Zug für 17 AU$.

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4. Mit der Fähre bis nach Manly fahren und den Sonnenuntergang genießen

Einen unseren schönsten Momente hatten wir direkt an unserem Ankunftstag. Da es Sonntag war, konnten wir mit der Fähre nach Manly übersetzen ohne ca. 15AU$ für Hin- und Rückfahrt zu zahlen. Wir genossen dabei die untergehende Sonne über dem Hafen, der Oper, der Harbour Bridge und dem Fort Denison. Manly selbst ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Für die Surfer bietet sich hier neben Bondi einer der beliebtesten Spots im Stadtgebiet. Dafür muss man sich nur einmal durch die ca. zwei Kilometer lange Einkaufsmeile begeben. Es gibt genug Angebote der örtlichen Surfschulen und auch für Übernachtungen ist gesorgt. Die Einkaufsstraße ist lebendig und in den Seitenstraßen haben sich jede Menge nette kleine Cafés, Restaurants und Bars angesiedelt. Direkt am Hafen trifft man sich entweder im Bayrischen Brauhaus (ja du liest richtig) auf ein deutsches Weizenbier oder in den etwas schickeren Restaurants auf einen Wein. Wir haben nichts in Manly konsumiert, aber das CHICABONITA war gut gefüllt und sah absolut gemütlich und einladend aus.
Tipp: Wenn du noch nicht so viele bunte Papageien in freier Wildbahn gesehen hast, dann geh am Anleger der Fähre, nach den Restaurants, nach links und schau in die Bäume.

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5. Surry Hills, Darlinghurst, Paddington, The Rocks - lebendige Stadtviertel

Oft liefen wir zu Fuß durch die Straßen der einzelnen Viertel und ließen uns treiben. Die Stadtviertel verändern sich und jedes hat seinen eigenen Charme. Paddington ist das Studentenviertel und hier finden sich besonders viele Cafés, Take-Away Restaurants und kleine Designerläden. Wer auf Mode steht sollte sich rund um den Paddington Market bewegen. Darlinghurst bietet besonders viel für die Nachteulen. An jeder Straßenecke finden sich coole Pubs, Bars und Nachtclubs. Egal ob Bier oder Cocktail hier findet sich etwas für jeden Geschmack und vor allem für jedes Budget. Wer auf Kunst und wirkliche Individualität steht der sollte in Surry Hills vorbeischauen. Individuelle Läden mit handgemachter Kleidung, Einrichtungsgegenständen, kleine Barber Shops (Frisör) wechseln sich ab mit Kunstgalerien, Designstudios und Theatern. Nach einem anstrengenden Stadtbummel können wir die Surry Hills „The Winery“ empfehlen. Lokale Weine und Craftbeer, hervorragendes Essen. Die Süßkartoffelpommes mit Rosmarinsalz waren der Knaller.
Tipp: Gelato Messina, 241 Victoria Street - schaut euch einfach nur die vielen Sorten an und probiert. Das Personal ist super freundlich und spendabel. Persönliche Empfehlung: Salted Caramel and White Chocolate!

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6. Bondi Beach

Egal ob du selbst surfst oder nicht, das muss man einmal gesehen haben. Jung und Alt stürzen sich hier bei jedem Wetter in die Fluten (wir hatten ca. 10° Celsius und Wind). Selbst im Winter sieht man Jogger in kurzer Hose und oberkörperfrei; Surfer die nur mit Neopren (oder halb nackt) mit Flip Flops oder barfuß durch die nahegelegenen Straßen rennen. Die Promenade ist ein Traum und man kann auch einen halbstündigen Spaziergang rechts des Strandes machen, um einen noch besseren Blick auf die Surfer zu erhaschen. In den ersten drei Straßen vom Strand findet man hauptsächlich Cafés, Restaurants, Tattooläden, Surfershops für Kleidung und Equipment, sowie Hotels und Backpackers. Geht man noch ein wenig weiter ist Bondi eine hippe Wohngegend mit kleinen Häusern und Villen.
Tipp: Einen gemütlichen Nachmittag im Café (ganz ohne Internet) unbedingt im „Gertrude and Alice“ verbringen und wer Bücher liebt, sollte mehrere Besuche einplanen. Der Kaffee ist richtig gut und das Essen der anderen Gäste sah lecker aus. Es gab eine große Auswahl an vegetarischen Speisen.

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7. Ein Besuch in einem der unzähligen kostenlosen Museen

Da es unser erster Besuch in Sydney war hatten wir leider nicht genug Zeit (bzw. zu schönes Wetter) um uns den vielen, teils kostenlosen Museen der Stadt zu widmen. Die wichtigsten und empfehlenswertesten daher per Liste zum Stöbern und Nachlesen. (Es gibt noch mehr Museen, die teils einmal pro Monat kostenfrei besucht werden können. Wir haben uns auf die dauerhaft kostenlosen beschränkt.)

  • Art Gallery NSW (New South Wales - Bundesstaat in dem Sydney liegt) - Kunstmuseum mit Dauer- und wechselnden Gast-Ausstellungen
  • MCA Sydney - Museum of Contemporary Art - zeitgenössische Kunst, vor allem aus Australien und der Asien-Pazifik Region
  • White Rabbit - zeitgenössische chinesische Kunst, mit mehr als 1.400 Werken von über 500 Künstlern (ist komplett spendenfinanziert von der Neilson Foundation)
  • Nicholson Museum - Archäologiemuseum auf dem Universitätsgelände
  • Sydney Observatory - Sternwarte mit Ausstellungen zu Astronomie, Archäologie, Meteorologie
  • The Rocks Discovery Museum - Stadtteilmuseum mit zeitgeschichtlichen Artefakten zur Siedlungsgeschichte und Entwicklung des Stadtteils “The Rocks” 
  • The Mint - gebaut als erstes Krankenhaus (welches übrigens in Rum bezahlt wurde), kein wirkliches Museum, aber sehenswertes Gebäude, man kann die alte Goldpresse sehen (Münzherstellung = „The Mint“) oder die öffentliche Caroline Simpson Library & Research Collection besuchen oder durch das kleine Café und den Souvenirshop flanieren
  • Museum of Australian Currency Notes - Währungsmuseum, direkt neben The Mint und für die Numismatiker unter euch


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8. Chinatown

Als Start nach Chinatown wird oft ein Besuch von Paddys Market empfohlen. Wir wollen es lediglich erwähnt haben, aber chinesischen „Import Krimskrams“, billig produzierte Massenwaren mit Sportvereinen der jeweiligen Stadt oder den Nationaltieren, hat sicher jeder schon gesehen. Wer darauf steht, der sollte hier vorbeischauen, ansonsten kann man diese „Sehenswürdigkeit“ getrost auslassen. Chinatown streckt sich für mehrere Straßenzüge rund um die Markthallen, die Hauptstraße mit den Restaurants und Souvenirshops kann man kaum verfehlen. Einfach den Touristenströmen in die Dixon Street folgen. Die größte Vielfalt an Essen bekommt man in der Harbour Plaza und es gibt die verschiedensten asiatischen Küchen zu bestaunen. Die Preise sind ebenfalls die günstigsten, die wir so entdeckt haben. Empfehlen können wir den Oriental Dumpling King, für umgerechnet 6,30€ gab es eine riesige Suppe mit Udon Nudeln und fünf großen Dumplings - mega lecker! Falls ihr beim Laufen durch die Dixon Street eine riesige Schlange an einem Mini-Stand seht, stellt euch an, haben wir auch gemacht ohne recht zu wissen was wir bekommen. Ihr habt „Emperor’s Puffs“ gefunden. Es gibt kleine gefüllte Schmalzkuchen, die den perfekten Snack für den süßen Zahn zwischendurch bieten und einmalig günstig sind.
Tipp: Wer nicht genug von Chinatown bekommt, dem sei noch der „Chinese Garden of Friendship“ empfohlen. Dieser kostet derzeit 6AU$ Eintritt und befindet sich unweit von Chinatown in Richtung Darling Harbour. Rund um den Garten ist derzeit eine riesige Baustelle, da hier das neue Messe- und Unterhaltungszentrum der Stadt entsteht, welches gleichzeitig tolle Außenanlagen bekommt, damit die Menschen einen Rückzugsort und mehr Erholungsoasen in der Stadt bekommen.

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9. Queen Victoria Building

Shopping Malls gibt es so einige in Sydney, aber keine ist so schön wie das Queen Victoria Building. Lasst euch einfach durch die Halle treiben und versäumt es nicht auf die obere Etage zu gehen und einen Blick auf die eindrucksvollen Uhren zu werfen. Diese zeigen mit Witz Szenen aus der britischen und australischen Geschichte.
Viele der Malls und auch das QVB sind unterirdisch mit den “Train Stations“ über Gänge verbunden, wenn du einen schnellen Weg ohne Ampeln und Autos suchst, dann ab ins Untergeschoss mit dir.
Tipp: Bewege dich nah genug an den Hund vor dem Eingang (vom Rathaus kommend).

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10. A walk in the Park - Hyde Park

Wer genug von der Innenstadt hat, der kann dem Shoppingwahn oder Sightseeing entfliehen. Am Besten geht das im Hyde Park in der Stadtmitte. Direkt an der St Mary’s Cathedral sind etliche Sitzgelegenheiten mit schönster Aussicht auf die Kirche. Der Park selbst ist beliebtes Ziel für Musiker aller Art, die eine nette Abwechslung zum Straßenlärm bieten. Im Sommer lässt es sich auf den Grünflächen rund um den Archibald Brunnen aushalten.


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11. „The Arcades“

Die Arkaden sind eigentlich die früheren Shoppingzentren gewesen und verbinden einige der großen Straßen in Sydney. Die einzig gut erhaltene ist die „Strand Arcade“ in der sich einzigartige Läden, Designer und Cafés angesiedelt haben. Einfach durchlaufen und genießen. Es gibt noch einige dieser kleinen „Querstraßen“, die früher mal offizielle „Arcades“ waren. Ihr wisst es wenn ihr drin steht.

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kussmundFranzi & Carsten

Publiziert in Australien

Bei Regen im Regenwald um Colo-i-Suva warteten wir diesmal eine halbe Stunde auf den Bus nach Nausori. Dort stiegen wir mal wieder in einen Expressbus, der uns direkt an der Bootswerft nach Nananu-i-Ra absetzte. Es wartete schon ein Taxi auf uns, dass wir gemeinsam mit unserem Bootstransport auf die Insel organisiert hatten. Wie sich herausstellte, hätten wir mal wieder laufen können. Wir kratzten unser letztes Kleingeld zusammen, um zu bezahlen, da wir nur noch das geplante Geld für den Bootstransfer bei uns hatten. 

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Wir erreichten innerhalb von zehn Minuten mit einem kleinen Boot Nananu-i-Ra und wurden total nett empfangen. Unser gebuchtes Mehrbettzimmer war nur von uns bewohnt und ein weiterer Langzeitmitbewohner, Dean aus den USA, hatte sein eigenes Schlafzimmer. Die Küche war ordentlich ausgestattet und unser Ausblick einfach traumhaft. Die Unterkunft war auf einem kleinen Hügel, sodass wir zu beiden Seiten auf Strände blickten. Unser netter Dauermieter Dean erzählte uns, was es in der Umgebung so zu sehen gab und wir entschieden uns trotz leichten Nieselregens und stürmischen Wetter noch einen Abendspaziergang zu machen und den angepriesenen Sonnenuntergangsplatz zu suchen. Wir fanden einen anderen Platz und blickten über den einsamen „Back Beach“. Wir kamen uns vollkommen allein vor, es gab nicht wirklich weitere Bewohner oder Touristen, wenngleich eine Reihe von kleinen Cottages (Ferienhäuser) und die Safari Lodge an der gleichen Stelle sind. Wir machten uns früh ins Bett und hofften auf besseres Wetter.
Wir wurden belohnt und machten morgens zuerst einen zweistündigen Strandspaziergang und genossen die Sonne, spielten mit den Tieren von Charlies Familie (also dem Vermieter), machten noch mehr Fotos und bekamen mittags sogar Essen gebracht, was die Familie extra für uns mit zubereitet hatte.

Nananu Carsten
Nananu Franzi
Tierchen
An diesem Abend fanden wir den richtigen Weg zum Sonnenuntergang, der hinter den Privathäusern einiger Cottage-Besitzer langführte. Dort war es einfach nur wunderschön, Palmen, das Meer, ein grüner Hügel. Wir versuchten eine Fotoserie mit Sprungfotos zu machen, aber wir müssen wohl nochmal bei Tino Unterricht nehmen:

Sprungfotos
Wir genossen danach einfach den Sonnenuntergang und unsere gegenseitige Gesellschaft und freuten uns unseres Lebens.

Liebe
Als wir im Halbdunkel zurückkehrten kam Moira (Charlies Schwester, die uns mittags auch das Essen gebracht hatte) aufgeregt auf uns zu. Da wären zwei Leute angekommen, die nach uns gefragt hätten, aber wohl in den Betham Cottages nebenan wohnten. Wir gingen zu unserem Zimmer zurück und fanden Michelle und Elle, unsere zwei USA Damen von der Coral Coast im Gespräch mit Dean, unserem alten Mitbewohner. Das war ein großes Hallo und eine schöne Überraschung. Wir verloren uns in endlosen Gesprächen, schauten Fotos von der Korallenküste und vom Tauchgang mit Carsten. Die beiden ließen sich am Ende dann doch von unserer Einladung zum Essen (Reste des Mittags und vom Vortag) überreden und wir konnten am Ende des Abends dann doch noch Mailadressen austauschen und ein Foto mit den beiden machen. Nananu-i-Ra war einfach unbeschreiblich friedlich und wir freuten uns trotz Abreise, dass wir uns für diesen kurzen Inseltrip entschieden hatten, auch wenn durch die Bootsanreise etwas höhere Kosten entstanden waren.

Am nächsten Morgen ging es also per Boot zurück und wir liefen zurück bis zur Straße, weil wir dort eigentlich ein kleines Dorf mit Geldautomat vermutet hatten. Zum Glück hielt Charlie, der uns übergesetzt hatte, mit einem Freund und dessen Auto nochmal an und fragte wo wir hin wollten. Wir erzählten, dass wir absolut kein Bargeld mehr hatten (also auch nicht Bus fahren konnten) und dringend einen Geldautomaten brauchten. Er lud uns erstmal ein, bis zur nächsten Tankstelle (seinem eigentlichen Ziel) mitzukommen. Die Busfahrt in den nächsten großen Ort Rakiraki kostete 0,70 Fiji Dollar pro Person. Die beiden borgten uns am Ende noch 30 Cent, die fehlten und so kamen wir nach Rakiraki und konnten endlich Geld holen und unsere weitere Reise planen, da wir auf Nananu kein Internet hatten.

Wir buchten noch schnell zwei Nächte in einem Eco-Resort eines Spaniers, auf den wir eigentlich via Couchsurfing aufmerksam geworden waren, der aber leider nicht geantwortet hatte. Wir reisten mal wieder mit dem Bus und mussten dann noch rund drei Kilometer mit unserem Gepäck laufen. Ein Stück des Weges nahm uns mal wieder ein Einheimischer mit, den Rest legten wir unter Anstrengung zu Fuß zurück und waren sehr froh, als wir endlich ankamen. Die Anlage liegt in totaler Abgeschiedenheit, neben uns gab es noch vier andere Gäste und man lernte sich schnell kennen. Kochen war hier leider nicht möglich, stattdessen bekamen wir das gleiche Essen wie die drei Angestellten. Es gab selbst gefangene kleine Fische, eine Dal Suppe mit Kichererbsen und Linsen, Reis und ein bisschen scharfe Salsa über dem Fisch. Wir hatten eine angenehme Unterhaltung mit dem Briten Nick, der mittlerweile als Englischlehrer in Spanien lebt und sich gerade eine Auszeit vom Job nimmt. Später stießen auch die sehr lustigen Angestellten zu uns und wir konnten endlich unseren ersten Kava probieren.

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Kava ist das Nationalgetränk auf Fiji und wird meist in geselliger Runde eingenommen. Kava erzeugt ein leichtes Taubheitsgefühl auf der Zunge und wirkt auf viele wohl wie Alkohol, sodass man sich nach (sehr großen Mengen) etwas benebelt fühlt. Wir hatten während der ganzen Rundreise immer wieder von diesem „Matschwasser“ gehört. Wie man Kava trinkt könnt ihr im Video sehen und wie es geschmeckt hat, könnt ihr ja mal versuchen an Carstens Gesicht abzulesen.




Wenn ihr noch sehen wollt, wie das Getränk hergestellt wird könnt ihr hier nachschauen.

Unser zweiter Tag am Vatia Beach verlief ganz entspannt, mit lustigen Gesprächen und ähnlich wie der erste Abend mit leckerem Essen, Kava und netten neuen Gästen.
Langsam ging es auf das Ende unserer Fiji Zeit zu und die Abreise nach Lautoka stand an. Wir teilten uns mit einem finnischen Anthropologen ein Taxi in die nächste Stadt und fuhren von dort mit dem Bus bis nach Lautoka. Das spannendste unterwegs waren die unzähligen Zuckerrohrplantagen und dank einer derzeitigen Umleitung der Straße kamen wir ganz dicht an der größten Zuckerrohrfabrik Fijis vorbei.

Zuckerrohrfabrik
In Lautoka angekommen mussten wir erstmal eine Unterkunft suchen und leider am Ende mit einem etwas heruntergekommenen und von Käfern besiedeltem, teuren Zimmer Vorlieb nehmen, da andere Hotels noch viel teurer gewesen wären und wir eigentlich nur hier waren, weil wir an dem Zwischentag eine kleine Bergbesteigung in Abaca geplant hatten. Da wir auch in Vatia Beach nur eingeschränkt Internet hatten, war der Ausflug noch nicht geplant. Wir fragten uns in den Vermittlungsbüros durch, aber die Anreise nach Abaca kam uns doch sehr teuer vor. Am Ende landeten wir bei einem Einheimischen, den Carsten auf der Straße empfohlen bekam und nur per Handschlag verabredeten wir uns für den nächsten Tag. In Lautoka selbst gibt es leider nichts Sehenswertes und wir entschieden uns trotz kühlerer Temperatur für ein Picknick draußen, da wir nicht mehr Zeit als nötig bei den Käfern verbringen wollten.

Am nächsten Tag klappte alles und wir brauchten ca. eine dreiviertel Stunde über Stock, Stein und Schotter bis nach Abaca. Dort angekommen folgten wieder Diskussionen zum Geld, da alles deutlich teurer als im Netz angepriesen war. Die meisten Touristen buchen einen Ausflug als Komplettpaket und haben dadurch weniger Probleme, aber wir fanden, dass wir nicht unbedingt ein Essen in Familie und eine weitere Kava-Zeremonie brauchten. Wir wollten nur Wandern gehen.

Nach einigem Hin und Her akzeptierte man unser verbliebenes Geld und suchte einen „Bergführer“ für uns. Diese Wanderung darf leider nicht allein durchgeführt werden und ist nur mit Einheimischen anzutreten. Wir waren etwas erstaunt als eine kleine Fijianerin mit Cappi und Flipflops vor uns stand und ich war erleichtert und dachte „so schlimm kann die Wanderung dann ja nicht sein“. Für den Aufstieg waren zwei Stunden angesetzt und für den Abstieg eine. Unsere Führerin legte einen Affenzahn vor und wir mussten immer wieder anhalten, um nach Luft zu schnappen und Wasser zu trinken.

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Der Weg war unglaublich beschwerlich. Am Anfang durch Wiesen, später durch den Regenwald. Wir hatten unsere liebe Mühe über Stock und Stein, durch Geäst und ich glaube ich habe nur durchgehalten, weil diese kleine Frau mit Flipflops so erstaunlich flink vor uns davonlief und ich mir schlecht vorkam, immer wieder Pausen zu brauchen.
Auf dem Berg angekommen waren wir beide unglaublich stolz es geschafft zu haben. Die Aussicht war einmalig. Leider war es recht wolkig und wir konnten die Yasawa Inseln leider nur im Nebel liegend sehen. Könnt ihr sie entdecken?

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Es gab eine kleine Hütte, auf der man theoretisch auch übernachten kann. Wir machten für eine halbe Stunde Pause, aßen unser Mittag und legten die Beine etwas hoch. Eigentlich noch nicht wieder fit sollte es wieder nach unten gehen. Zum Glück verlängerte sich unsere Pause etwas, da es wohl doch noch jemand gewagt hatte. Ein Amerikaner war mit einem Fijianer, ebenfalls in Flipflops, bereits auf dem Rückweg. Vor dem Abstieg ging es noch zehn Minuten an einen weiteren Aussichtspunkt und von dort dann über die Hütte zurück nach unten. Das Tempo war ähnlich schnell und wir hielten uns beide immer wieder an Bäumen fest und verloren ab und zu, trotz fester Wanderschuhe, den Halt, während unsere Fjii mit verschränkten Armen auf dem Rücken nach unten lief und wir irgendwann nur noch lachend den Kopf schüttelten. Nach etwas mehr als vier Stunden waren wir zurück in Abaca und warteten erschöpft auf unseren Einheimischen für die Rückfahrt.

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Für die letzte Nacht vor dem Weiterflug nach Australien hatten wir uns erneut bei Lei und ihrer Familie in Namaka einquartiert und fuhren ein letztes Mal mit dem Bus von Lautoka in Richtung Nadi. Am Busbahnhof trafen wir noch lustigerweise auf Nick, der mit einem der Angestellten des Vatia Beach und dessen Familie auf dem Weg zu einem Rugby Spiel in Nadi war. Wir hatten noch ein nettes kurzes Gespräch im Bus. Bei Lei trafen wir erneut auf Linda, die mit uns vor zwei Wochen schon das Zimmer teilte. Der Abend verging mit lustigen Erzählungen, was man so erlebt hatte und dem Kennenlernen eines weiteren netten Couchsurfers. Wir verabschiedeten uns von allen, da wir bereits um sieben Uhr morgens auf dem Weg zum Flughafen sein mussten.
Ein letztes Mal Busfahren und schon waren wir wieder am Flughafen. Wir freuen uns sehr auf Australien und denken mit einem breiten Lächeln an unsere tolle Zeit und all die Erlebnisse auf Fiji zurück.

Für mehr Infos zur Versorgung und den Kosten auf Fiji werden wir demnächst noch einen gesonderten Artikel schreiben. Ansonsten könnt ihr uns gern jeder Zeit mit Fragen kontaktieren oder hier in den Kommentaren schreiben.


kussmundFranzi

Publiziert in Fidschi Inseln
Donnerstag, 03 September 2015 22:46

Fidschis Hauptstadt Suva und der Regenwald

Den Morgen genossen wir noch im Mango Bay Resort, auch wenn es etwas bewölkter und frischer war, als die Tage zuvor. Gegen Mittag brachen wir schließlich auf und wurden von einem netten Hotelmitarbeiter zurück zur Straße gebracht, wo angeblich ein Expressbus ein paar Minuten später halten sollte. Die großen, extrem klimatisierten Busse sind im Übrigen die Einzigen, die einen wirklichen Fahrplan besitzen (über die Einhaltung dieser Zeiten brauche ich wohl nix schreiben…). Wir warteten mehrere Minuten und fanden einen netten Minibus Fahrer, der anhielt und uns als erste Gäste mitnahm, sodass wir genug Platz hatten für die großen Rucksäcke. Da wir etwas länger allein blieben plauderte der Fahrer sehr nett mit uns, was bisher eher nicht der Fall war. Auf dem Weg nach Suva wurde der Bus natürlich noch bis zum letzten Platz ausgeschöpft und wir können nur sagen, dass Busfahren immer extrem spannend und mit einem Lächeln für uns verbunden war. Laute Musik, Erstaunen und neugierige Blicke, was denn die Touristen im Bus machen, offene Bustüren bei 60-80km/h und ein nicht nachvollziehbares Preisgefüge prägten unsere Fahrten auf der Insel.

Nach ca. zwei Stunden Fahrt waren wir dann in Fidschis Hauptstadt Suva. Das war eindeutig zu erkennen, an jeder Menge Industrieflächen, einem großen abgesperrten Hafengebiet und auch der Busbahnhof war größer als alles, was wir bisher gesehen hatten. Man hatte uns vorgewarnt, dass Suva ebenfalls die Stadt mit den meisten Regentagen auf Fidschi ist und kurz nach unserer Ankunft fing es bereits an zu nieseln. Wir spazierten noch kurz über den riesigen Markt und aßen als Mittag ein paar Teigtaschen, gefüllt mit Thunfisch und Curry Paste. Außerdem gab es eine kleine Tüte Nüsse, die an jeder Ecke verkauft wurden und die sich besonders bei den vielen Schulkindern größter Beliebtheit erfreuten, so ähnlich wie bei uns früher eine bunte Tüte.

Da mich bereits seit ein paar Tagen Erkältungssymptome plagten wollten wir heute nur noch in unsere Unterkunft, damit ich mich ein wenig ausruhen kann. Nach einigem Suchen und der Hilfe eines netten Angestellten der Busfahrtgesellschaft fanden wir auch den richtigen Bus nach Colo-I-Suva, in die Mitte des nahegelegenen Regenwaldes, wo wir uns in der dortigen Eco Lodge eingebucht hatten. Es regnete mittlerweile durchgehend, aber das Anwesen war unglaublich beeindruckend und wirkte in diesem Wetter noch unglaublicher. 

 

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Das Klima in unserem Zimmer entsprach allerdings auch dem des Regenwaldes, es war feucht und schwül und obwohl es eigentlich zu frisch war für den Lüfter bzw. die Klimaanlage mussten wir diese nutzen um es im Zimmer auszuhalten. Ich ruhte mich ein wenig aus, während sich Carsten umschaute. Es gibt ein Restaurant, welches alle Mahlzeiten für die Gäste zur Verfügung stellt, jedoch auch hier waren wieder die australischen Preise anzutreffen. Dafür funktionierte der Internetzugang zum ersten Mal problemlos. Den Abend verbrachten wir mit einer Asia-Nudelsuppe, da es keine Küche zum Kochen gab, sondern nur eine Nische mit Wasserkocher und Spüle. Im Anschluss war einfach nur ein wenig lesen und surfen im Bett angesagt und nebenbei dem Regen zuhören.

 

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Zum Frühstück genossen wir den malerischen Ausblick auf den Seerosenteich und den Regen. Wie immer gab es Banane und Papaya mit einem Keks und ein wenig Wasser und ein Marmeladen- oder Erdnussbutterbrot dazu. Da wir unsere Backpacks nicht wirklich vollpacken konnten war dies eigentlich unser Standardfrühstück, je nach Verfügbarkeit mit anderen Früchten, mal ein wenig Saft oder in Hotels auch Müsli aufgepeppt.

Den Vormittag verbrachten wir mit Surfen im Netz, mal wieder um die nächsten Tage zu planen und zu schauen, wo wir noch übernachten könnten oder ob sich vielleicht ein Couchsurfer gemeldet hatte. Eigentlich wollten wir hier im Regenwald eine mehrstündige Wandertour machen, bei der es zu sogenannten „Pools“ geht, also kleinen „Badelöchern“ in denen man schwimmen gehen kann. Allerdings hatte es über Nacht weiter sehr stark geregnet und nach einem Besuch beim nahegelegenen Park-Ranger bestätigte sich unsere Vermutung, heute ist kein Tag zum Wandern. Der Ranger riet davon ab und auch der Park wird früh geschlossen, da die Pfade durch den mehrtägigen Regen ganz aufgeweicht waren. Wir sollten es am nächsten Tag versuchen, aber uns war schon klar, dass die Chancen sehr gering sind, da für heute und die nächsten Tage weiterer Regen angesagt war. 

So planten wir trotz Regen den Rest unseres Tages und machten uns mit dem Minibus auf den Weg nach Suva. Dort waren wir mit einer Couchsurferin verabredet, die uns nicht zum Übernachten, sondern auf ein Mittagessen treffen wollte. Wir landeten etwas durchnässt im „Governors“, da wir vom Busbahnhof laufen wollten, statt mit dem Taxi zu fahren. Das Restaurant ist wunderschön gestaltet, mit alten gerahmten Bildern von fidschianischen Stämmen, der Geschichte der Insel und im Hauptraum mit alten und neueren Filmpostern, die auf Fidschi gedreht wurden. 

 

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Das Essen war vorzüglich, Carsten wählte eine Frittata und für mich gab es Lammbällchen mit Salat. Wir blieben ca. zwei Stunden und quatschen mit Laura, der Couchsurferin. Sie ist Amerikanerin und hat einen Expat-Vertrag des Amerikanischen Roten Kreuzes. Ein Expat, kurz für Expatriate, ist jemand, der für seinen Arbeitgeber (z.B. aus Amerika) in einem anderen Land (z.B. Fidschi) für längere Zeit arbeitet. Die Gespräche waren super interessant, denn wir hatten ja schon beobachtet, dass viele Einheimische sehr kräftig sind und besonders das Essverhalten unserer Gastfamilie am Anfang hatte uns sehr erstaunt. Laura erzählte von ihrer Aufklärungsarbeit hier vor Ort, besonders über Diabetes, die Nutzung von zu viel Salz und viel zu viel Zucker, dem massiven Fleischkonsum und vor allem der mangelnden Bewegung, sobald man die Schule verlässt. Sie und ihre Kollegen haben auf jeden Fall noch eine Menge Arbeit vor sich.

Mit dem Regen als Begleiter machten wir uns schließlich auf den Weg zum „Fiji Museum“, welches die Geschichte des Landes erzählt. Einige der Ausstellungsstücke waren sehr beeindruckend. Alte Boote, Relikte der alten Kannibalenstämme und viele Überbleibsel aus der Kolonialzeit.


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Ab dem späten 18. Jahrhundert trafen die ersten Seefahrer und Kolonialherren auf Fidschi ein. Gegen Mitte des folgenden Jahrhunderts ließen durch die Missionierung die Stammesfehden und somit auch der Kannibalismus nach.


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Gegen Ende des 19. Jahrhunderts kamen tausende Arbeiter aus Indien, um auf den immer profitableren Zuckerrohrplantagen zu arbeiten und die meisten von ihnen blieben als Bauern oder Geschäftsmänner auf Fidschi. Der Anteil der Indo-Fidschianer und somit auch der Hinduisten beträgt ca. 40% der Bevölkerung und neben Fidschianisch und Englisch zählt auch Fidschi-Hindu zu den Amtssprachen. Über die jüngere Geschichte des Landes wird im Museum nichts berichtet, stattdessen findet man einen kleinen Bereich zur örtlichen Flora und Fauna, sowie eine Kunstausstellung mit Gemälden von Einheimischen die käuflich erworben werden können. Dieses Bild für 1.500 Fidschi Dollar (umgerechnet ca. 620€) hatte es mir besonders angetan.


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Nach unserem Museumsbesuch folgten wir noch dem Rat einiger Reisender, die das „Grand Pacific Hotel“ als sehenswert empfohlen hatten. Dieses sehr viktorianisch wirkende Gebäude ist ein Hotel für die betuchten Reisenden, aber erschwinglich wenn man nur das Restaurant oder die Bar besuchen möchte. Wir durften uns einfach so umschauen und Fotos machen. Wegen des grauen Wetters bringt es leider nix euch Bilder von der Terrasse mit Pool und Meerblick zu zeigen, denn man kann beides nicht mehr auseinanderhalten.


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Da es weiterhin stark regnete verbrachten wir den Abend wieder in unserer Lodge, bei Asia Snack und Kokosnuss. Wir fanden heraus dass die Hauskatze dort auch Kokosnuss mag und sie ein Nimmersatt war, sahen noch einen Tausendfüßler und huschten dann ins tropische Zimmer um noch etwas zu lesen und zu entspannen. Der Regen hatte sich über Nacht leider nicht gelegt und unsere Wanderpläne sind damit buchstäblich ins Wasser gefallen, denn solchen Wassermengen ist unsere regentaugliche Kleidung nicht gewappnet. Stattdessen hatten wir uns für die nächsten Tage für eine küstennahe Insel entschieden und uns via Airbnb zwei Betten gebucht.

Bleibt dran, wenn ihr Fidschis Nationalgetränk noch nicht kennt und ein paar wundervolle Paradiesfotos sehen wollt - die zeigen wir euch im nächsten Artikel.

kussmundFranzi

Publiziert in Fidschi Inseln

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Wir sind Carsten und Franzi und sagen "Herzlich Willkommen" beim Scheibenknutscher. Dies ist unser Weltreise Blog. Mehr Infos gibt es hier: Über uns.

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Unnütze Fakten

Anzahl bereister Länder seit Start: 11

Anzahl Flüge: 15

geflogene Kilometer: 55.187

Flugzeit in Stunden: 72,12 (3 Tage)

geschossene Fotos seit Juli '15: 7.680 (~ 44,9GB)

unterwegs getroffene Reisende: 72

Fremde schießen Fotos von Carsten: 20x

Tastings (Bier, Whiskey, Wein): 19

Café Besuche für Blog und Recherche: 124
(Starbucks: 39, Burger King: 5, andere: 80)

 

(Stand 16. Jan. 2016)

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