Mornington Peninsula

Falls noch nicht erwähnt: Couchsurfing funktioniert in Australien ganz wunderbar. Für diejenigen die das Konzept nicht kennen hier eine kleine Einführung. Couchsurfing ist eine (weitgehend) kostenlose Plattform zur Vernetzung von Gastgebern, die ihre Couch/ihr Bett für „Surfer“, also Reisende zur Verfügung stellen - umsonst. Jeder Gastgeber und Surfer hat ein Profil, in dem er etwas zu seinen Interessen, Reisen und seinem Zuhause schreiben kann. Man kann entweder direkte Anfragen an Gastgeber stellen oder einen „Public Trip“ erstellen mit seinen Reisedaten, Reiseort und einer kleinen Nachricht, dann können Gastgeber in ihrer Region sehen, wer demnächst bei ihnen in der Umgebung ein Bett suchen könnte. Mittlerweile wird die Plattform auch für Events und Verabredungen zu Aktivitäten genutzt. Wir sind jedenfalls dankbar, dass wir auf diesem Wege nicht nur umsonst geschlafen haben, sondern tolle und interessante Personen getroffen haben, die unsere Reise bereichert haben.


Über eben einen solchen „Public Trip“ hat sich auch Chloe bei uns gemeldet und uns gefragt, ob wir nicht ein paar Tage in Frankston auf der Mornington Peninsula (ca. 30 Minuten südlich von Melbourne) verbringen wollen. Das Angebot haben wir dankend angenommen.

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Auf der Halbinsel gibt es süße kleine Dörfer, viel Weinanbau, wunderschöne Küstenstrecke am Ende der Halbinsel und ein paar aufstrebende Bierbrauereien. Wir haben es ruhig angehen lassen und das Zuhause auch für weitere Recherche, bloggen und zum Entspannen genutzt (auch wenn es bitterkalt drinnen war, weil die Australier keine Heizung im Haus haben, sondern meist nur Lüfter oder Klimaanlagen mit Warmluft). Unsere Ausflüge haben wir bis in die äußerste Spitze der Halbinsel gemacht. Dort gibt es einen kleinen Nationalpark mit etlichen Parkplätzen von denen man auf die Steilküste (Westseite) oder auf die Strandseite (östlich) schauen kann. Wir sind durch die kleinen, verschlafenen Strandorte Portsea, Sorrento in Richtung Dromana gefahren und haben statt des großen Freeways einfach die örtliche Landstraße benutzt. Wenn ihr euch in Dromana links haltet dann kommt ihr automatisch auf einen Berg (Safety Beach), von dort hat man bei guter Sicht einen traumhaften Ausblick über das Ende der Halbinsel und bis nach Melbourne. (Wir hatten eher Regenwetter, daher können wir diese Theorie leider nicht beweisen.)

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Das schönste war, dass es hier wenig Touristen gab, wir oft Aussichtspunkte für uns allein hatten, oder einen netten Plausch mit Einheimischen führen konnten, weil man uns als Touristen erkannte und ansprach.

Ein weiterer Ausflug führte uns in die „Mornington Brewery“, eine in der Region bekannte, lokale „Craft Beer“ Brauerei („craft“ = handwerklich, „beer“ = Bier). Hier gab es hervorragende Holzofenpizza und leckeres Bier. Da Carsten leider fahren musste und es mir nicht so gut ging, verlief das Biertasting eher mau und wir haben nur das Lager probiert, welches aber sehr lecker schmeckte. Große Plakate erklärten die Geschmacksrichtungen der weiteren Biersorten und wer in der Region ist, sollte auf jeden Fall einen Abend bei Pizza und Bier einplanen.

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Chloe und ihr Freund Brendon waren tagsüber arbeiten, aber hatten am Abend meist etwas Zeit zum Quatschen. Sie reisen auch viel und oft und meist für ein paar Monate. Auf ihre Empfehlung hin besuchten wir dann auch vor der Rückkehr nach Melbourne die „Dandenongs“. Die Region liegt ca. eine Stunde östlich von Melbourne in den Bergen.

 

Dandenongs

dandenongsQuelle und Rechte ©Melbourne’s Dandenong Ranges Official Visitor Site


Wir fuhren früh los, da war einiges sehen wollten. Da wir aus dem Süden kamen entschieden wir uns für die Route über die Dörfer Belgrave (South), Kallista, Sherbrooke, Sassafras, Olinda bis zum Zielort Mount Dandenong. In ganz Melbourne und im Netz finden sich unzählige Informationen zur Region. Wir haben nicht zuviel geplant, sondern sind einfach losgefahren. Erste Anlaufstation war ein kurzer Waldspaziergang zum Sherbrooke Wasserfall. Bereits bei der Ankunft waren wir abgelenkt von den ganzen Papageien, die hier einfach rumflogen oder im Baum saßen. Uns begegneten an diesem Tag noch einige mehr.

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Der Weg zum Wasserfall erwies sich als halber Dschungel und wir waren mal wieder froh, mit Wanderschuhen unterwegs zu sein. Aufregend am Weg war auch die totale Stille des Waldes, lediglich die wunderschönen Vogelstimmen waren unser Begleiter und so staunten wir über die Ruhe und Friedlichkeit dieses Ortes.

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Der eigentliche Wasserfall war recht klein und nicht sehr gut visibel, aber wir fanden den Ausflug trotzdem lohnenswert. Diese riesigen Bäume, Farne und die Naturbelassenheit des Ortes haben uns beeindruckt.

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Neben diesem ausgewiesenen Wanderweg gibt es in den Dandenongs unzählige kleine Wanderungen von bis zu einer Stunde, aber auch einige Rundwanderwege, die mehrere Stunden dauern und verschiedene „Attraktionen“ beeinhalten. Zur Recherche fanden wir die folgenden Seiten am Hilfreichsten:

Ein Muss und beliebte Attraktion ist auch das Dörfchen Sassafras, das im Wesentlichen aus einer Hauptstraße, Cafés, Restaurants und kleinen Einzelhändlern besteht und durch seine (auf alt getrimmte) Architektur beeindruckt. Wir haben uns gegen „nur“ Durchfahren entschieden und sind ein wenig umhergelaufen, haben uns die Geschäfte angeschaut und auch mit einigen der Inhaber gesprochen, die sehr nett und auskunftsfreudig sind. Unsere Tipps für Sassafras:

1. Sich wie ein Kind fühlen bei „Geppetto’s Workshop“ (gibt es auch in Olinda)!

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2. Hemmungslos Einrichten, Shoppen und vielleicht auch an zu Hause denken oder in meinem Fall an die beste Freundin! Smits & Bits ist leicht zu verfehlen, ihr findet den Laden direkt neben der Sassafras Sweet Co. Der Inhaber ist total nett und hat einen sehr verspielten, drolligen Hund, der die Gäste begrüßt.

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3. Schlemmen und Genießen in einem der unzähligen gemütlichen Cafés. Wir waren im Café de Beaumarchais, würden aber ebenfalls einen Blick in Miss Marple’s Tearoom oder das wiedereröffnete King Henry Arts Cafe empfehlen.

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Nach der Kaffeepause ging es dann gestärkt zum „Skyhigh Mount Dandenong“. Für die wunderschöne Aussicht von der Terrasse muss man leider bezahlen, der Ausblick war es aber locker wert.

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Von hier sollte auch unser Rundwanderweg starten. Tat er auch, nur gab es nach dem Start keinerlei weitere Hinweisschilder und nach einiger Zeit merkten wir, dass wir wohl in die falsche Richtung unterwegs waren. Zum Glück hatten wir noch Offline Karten auf dem Handy, da unsere Route leider nicht mehr mit dem Plan (abfotografierte Karte vom Startpunkt) übereinstimmte. Noch dazu ging es steil und steinig bergauf und bergab. Am Ende wurden aus geplanten zwei Stunden leider vier und die Abenddämmerung kroch schon herein, als wir endlich das Auto erreichten. Die tolle Aussicht auf Melbourne war leider nicht wirklich gegeben, da wir auf den falschen Tracks unterwegs waren. Am besten vorher auf den Nationalpark Seiten informieren oder einen Einheimischen fragen.

Unser finaler Tipp für die Dandenongs: am Besten über Nacht bleiben und in einem der unzähligen kleinen Hotels oder Gasthäusern schlafen, einen Ausflug machen, durch die Wälder streifen und in den Restaurants und Cafés schlemmen. Gern wären wir länger geblieben, mussten aber das gemietete Auto am Abend abgeben. Dandenongs, das war sicher nicht unser letzter Besuch.

kussmundFranzi

Melbourne - Ein Liebesbrief in 14 Teilen

1. Free Guided Tour und die Innenstadt

Vom gleichen Anbieter wie in Sydney finden in Melbourne täglich zwei Touren statt, die an der State Library of Victoria starten. Die Tour deckt den CBD (Central Business District, also den Innenstadtring) ab und gibt einen sehr guten Überblick über Museen, Attraktionen, Essen und Ausgehen. Das einzige Manko ist, dass mit keiner Silbe der „Shrine of Remembrance“ erwähnt wurde (siehe Punkt 4). Ansonsten war die Tour spaßig, informativ und wie immer konnte man alle möglichen Fragen loswerden. Eine der zentralsten Straßen in Melbourne, die George Street wird bis 2018 umgebaut und komplett „autofrei“, daher wird es in Melbourne bis dahin zu großem Verkehrschaos kommen. Im CBD kann man sich kostenfrei mit der Straßenbahn bewegen und wenn ihr die anderen Stadtteile entdecken wollt, bietet sich die myki Card der örtlichen Verkehrsbetriebe an.

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2. Die Stadtteile von Melbourne

Melbourne wird noch schöner, wenn man sich außerhalb des CBD begibt. Jeder Stadtteil hat so seine Eigenheiten: South Yarra ist jung und hip (wie in Hipster) mit aufstrebenden Designern und schicken Cafés, St. Kilda ist das Gegenteil - urban, alternativ und hip (wie in Hippie). In Carlton finden sich die Australier italienischer Abstammung und somit auch viele italienische Restaurants, Pizzerien und Cafés. In Fitzroy und Collingwood gibt es Streetart, Diskotheken, Bars und Clubs und einen kulturellen Mix aus der ganzen Welt, der sicher nicht jedem zusagt. Lasst euch durch die Straßenzüge treiben, trinkt einen Kaffee oder ein leckeres Craft Beer und genießt das Nachtleben außerhalb des CBD. Konkrete Empfehlungen (siehe Punkt 5) können wir leider noch nicht liefern, denn die Zeit war einfach nicht ausreichend.

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3. Harbour Park

Der westliche Bereich des CBD liegt direkt am Wasser. Rund um die Harbour Esplanade gibt es einige Geschäfte, Shoppingmöglichkeiten, Restaurants und einen tollen Ausblick auf den Hafen. Von hier starten auch Rundfahrten im Hafen. Wir können keinen Anbieter empfehlen, aber bei www.thatsmelbourne.com.au findet ihr eine gute Übersicht der verschiedenen Anbieter. 

Wir haben bei unserem Docklands (so wird das gesamte Gebiet genannt) Besuch ein großes Hafenfest miterlebt. Dadurch gab es überall Essenstände, Musik und verschiedene Wohltätigkeitsorganisationen, die sich vorgestellt haben. Wir haben die Atmosphäre und den Ausblick auf den Hafen, die Segelschiffe und Yachten genossen. In der Nähe gibt es noch das „Harbour Town Shopping Centre“ mit einem großen internationalen Food Court und einem Riesenrad, von dem man die Aussicht genießen kann. Uns war das allerdings zu teuer und wir haben auf den Spaß verzichtet.

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4. Shrine of Remembrance

Einige der denkwürdigsten Stunden unserer Reise verbrachten wir im Shrine of Remembrance” (wörtlich: Schrein der Erinnerung/des Gedenkens). Es ist Erinnerungsstätte, Museum, Huldigung der Soldaten, die für ihr Land in den Krieg zogen - alles in einem. 

Ursprünglich entstand das Monument als Gedenkstätte nach dem 1. Weltkrieg, es wurde jedoch stetig erweitert und bietet nun ein großes Besucherzentrum, eine umfangreiche Austellung zu beiden Weltkriegen und auch zur aktuellen Kriegsentwicklung in der Welt. Beeindruckt hat uns die „nicht nationalistische“ Sichtweise und die Darstellung aller politischer Lagen in der Welt zum Zeitpunkt der Kriege. Wir haben bei zwei Besuchen leider nicht alles geschafft, da wir jeweils zu spät ankamen und das Museum um 17 Uhr schließt.

Eine rührende Begegnung hatten wir kurz nach der Schließung. Jeden Abend ertönt die australische Nationalhymne und die Flaggen vor dem Museum werden offiziell eingerollt. Via Lautsprecherdurchsage werden die Besucher gebeten innezuhalten. Neben uns lärmte eine asiatische Gruppe beim Selfie produzieren und verhielt sich alles andere als angemessen. Direkt danach kam ein älterer Mann auf uns zu und bedankte sich für unsere Anteilnahme. Es war ein Obdachloser, er erzählte uns unter Tränen, dass sein Vater im Krieg fiel und er jeden Abend hierher kommt um ihm zu gedenken. Er bedankte sich mehrfach, fragte noch woher wir kamen, wünschte uns Glück auf all unseren Wegen und lief von dannen. Ich schaute Carsten an und war dankbar, dass wir zu Themen wie Respekt und Verhalten in anderen Ländern eine gleiche Einstellung haben. Die Asiaten hatten einen bitteren Beigeschmack bei dem Besuch eines so geschichtsträchtigen Ortes hinterlassen. 

Man sagt „Reisen bildet“ und ich glaube, dass uns unsere Reise noch mehr bewusst macht, wie friedlich, privilegiert und glücklich unsere Heimat in Deutschland ist. Unser Leben ist einzigartig und wir sollten nicht davon ausgehen, dass dies der Normalfall in dieser Welt ist. Ich bin dankbar, für meine Erziehung, meine Familie, meine Freunde und den tollsten Ehemann der Welt, der diese Werte teilt und versteht warum mich solche Begegnungen zu Tränen rühren.

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Entschuldigung für den kleinen Exkurs, aber es war mir wichtig, dies mal anzubringen! Nun geht es weniger gefühlsintensiv weiter.

 

5. Essen und Restaurants

Melbourne ist ein Traum für Essensliebhaber. Egal was ihr sucht, ihr werdet es finden. Chinatown, die griechische Gemeinde, Italiener in Carlton, Exklusives oder günstigen Streetfood, Märkte. Lasst euch treiben oder recherchiert vorher oder fragt einfach jemanden auf der Straße. Aber bitte umgeht die bekannten Ketten und probiert etwas anderes aus. 

Für diejenigen, die auf der Suche nach Kängurufleisch sind empfehlen wir das Napier Hotel in Fitzroy.

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6. Chinatown

Eine der meistbesuchten Attraktionen ist das gesamte Viertel von Chinatown. Mehr zur Geschichte von Chinatown gibt es auf www.chinatownmelbourne.com.au. Wir haben uns ohne große Recherche aufgemacht und dabei kleine Straßen entdeckt, unendlich viele Restaurants, Bäckereien und ganze „Food-Halls“ in denen es alle verschiedenen asiatischen Küchen gibt. Gegessen haben wir dort, wo viele Menschen anstanden und es gab mega leckere Dumplings. Das Restaurant heißt Shanghai Street und findet sich unter dieser Adresse: 146 Little Bourke St, Melbourne VIC 3000, Australien. Ein Besuch im Chinese Museum“ wurde uns empfohlen, hierzu fehlte uns leider die Zeit.

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7. Verrückte und versteckte Bars

Überall im CBD soll es versteckte Hinterhof Bars geben. Ein paar davon sind natürlich nicht mehr ganz so geheim. Trotzdem war es für uns ein besonderes Erlebnis, als wir gerade eine neue Straße mit Graffitis gefunden hatten und zwischen Mülltonnen und Metalltüren ein unscheinbarer Eingang und ein Schild für eine Bar auftauchten. Wir hatten in der Free Guided Tour vom „Croft Institute“ gehört, uns allerdings nicht weiter Gedanken zum Weggehen gemacht und nun standen wir direkt in dieser Bar. Alles scheint hier etwas unheimlich und düster, aber der Bartender war super freundlich, es gab eine große Auswahl an Absinth und verschiedenen Cocktails. Vieles wird hier in Reagenzgläsern serviert. Zu den Drinks können wir leider nichts sagen, da es uns noch zu früh zum Trinken war.
Was wir allerdings ausprobieren mussten war die Empfehlung der „Berlin Bar“ in Chinatown. Diese Bar hat zwei Seiten - Ost und West. Deutlich getrennt, komplett unterschiedlich eingerichtet. Leckere Cocktails mit unschlagbar kreativen Namen und teils alten Rezepten haben uns einen tollen Abend mit „Flammenwerfer“ und „Ziege“ beschert.

Wer noch mehr Bars in Melbourne sucht kann hier schauen:

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8. Streetart

Streetart und Graffiti Kunst gehört zu Melbourne als Sehenswürdigkeit, wie der Eifelturm zu Paris, die Oper zu Sydney oder das Empire State Building zu New York. Ohne würde irgendwie etwas fehlen und es macht die Stadt zu einem besonders beliebten Ort für Künstler, Musiker und andere Freigeister. Alle was ihr zu den Kunstwerken und Örtlichkeiten wissen müsst, findet ihr in diesem Artikel.
Beim Spazierengehen in den Stadtvierteln, weit ab vom CBD, finden sich mindestens genauso schöne Kunstwerke. Das Flair ist einfach schwer zu beschreiben und für mich hat es diese Stadt nur noch schöner gemacht. Wegen der Vielfalt und Akzeptanz dieser Kunst mag ich Melbourne vielleicht ein ganz kleines bisschen lieber als Sydney.

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9. Queen Victoria Market

Groß, vielfältig und alles was man braucht. Auf diesem Markt hat alles seinen Platz. Örtlicher Versorgungspunkt der Einheimischen, genauso wie Touristenmagnet. In den unendlich langen Gängen der Hallen findet sich frisches Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse, Delikatessen und Spirituosen jeder Art. Im Außenbereich gibt es von bunten Stoffen, Technik, Lederwaren, kleinen Designlabels für Einrichtung und Kleidung bis zum Touristennippes alles, was das Herz begehrt. Plant Zeit ein, damit ihr auch das Treiben beobachten könnt. Schnappt euch einen Kaffee und setzt euch in der Mittelgang und schaut den Gauklern und Musikern zu, die die Leute unterhalten. Oft finden auch besondere Events, Themenmärkte oder Partys statt. Am besten schaut ihr vorher auf der offiziellen Webseite des Queen Victoria Market vorbei.
Das war definitiv ein guter Start ins Wochenende.

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Tipp: Es gibt einen netten Blumenhändler der kleine Blumensträuße auslegt. Ihr könnt diese kostenfrei mit nach Hause nehmen. Schaut mal hier.

 

10. South Market

Noch ein Markt? Ja und es lohnt sich! www.southmelbournemarket.com.au

Der South Market ist wesentlich kleiner als der Queen Victoria Market, aber steht ihm in nichts nach. Dieser Markt ist weniger touristisch und wird von vielen Einheimischen genutzt. Außerdem gibt es ein wesentlich besseres Angebot an kleinen, frischen Restaurants direkt am Markt. Von süß bis deftig ist hier alles dabei, um sich am frühen Morgen zu stärken oder am frühen Abend den Tag mit einem leckeren Drink ausklingen zu lassen. Besonders für die häusliche Einrichtung gibt es hier viele individuelle Angebote von kleinen Händlern, Unikate quasi.
Würde ich in Melbourne wohnen, wäre ich hier wohl am Wochenende anzutreffen. Für mich hatte der Markt ein gemütlicheres Flair als der QVM. 

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11. Museen

Zeit für einen Museumsbesuch haben wir uns nicht genommen. Einige Museen in Melbourne sind kostenlos. Wir haben einige Empfehlungen während der „Free Guided Tour“ bekommen und diese aufgelistet.

  • Melbourne Museum - Geschichte und Naturkunde
  • National Gallery of Victoria - Kunstmuseum aus allen Teilen der Welt mit über 70.000 Exponaten, die Dauerausstellung sind kostenfrei zugänglich
  • Old Melbourne Gaol - Siedlungsgeschichte, der berüchtigte Stadtbürger Ned Kelly, Gefängnis- und Justizgeschichte der Stadt Melbourne
  • National Sports Museum - Australische Sportgeschichte
  • Hellenic Museum - Griechisches Kulturmuseum, Melbourne hat einer der größten griechischen Gemeinden außerhalb von Europa

 

12. Walk in the Park und der Botanische Garten

Von South Yarra aus lässt es sich wunderbar am Yarra River entlangschlendern. Hier treffen sich die Leute zum Entspannen, Joggen, Gassi gehen oder auf einen Spaziergang im Botanischen Garten, der direkt an den CBD grenzt. Man kann den Blick auf die Hochhäuser von Melbourne genießen, sowie auf das „Sportviertel“ mit dem Melbourne Cricket Ground, dem National Sports Museum, Olympic Park, der Rod Laver Arena (uvm.) oder die tolle Pflanzen- und Blumenwelt entdecken.

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13. Pinguine in St. Kilda

St. Kilda ist vor allem für sein pulsierendes Nachtleben und die schöne Strandpromenade bekannt, aber es gibt noch ein paar einzigartige Bewohner, die sich nur abends blicken lassen. Läuft man bis zum Ende des Piers findet sich die zweitgrößte frei lebende Pinguinkolonie in Australien. Es handelt sich um die „Blue Penguins“, die kleinsten ihrer Gattung. Jeden Abend kehren sie in ihr zu Hause auf die Felsbrocken am Pier zurück und lassen sich von Touristen bestaunen. In der Regel ist auch ein netter „Volunteer“ vor Ort, der mit einer roten Lampe hilft die kleinen Pinguine im Dunkeln auszumachen. Sie sind sehr lichtempfindlich und sollten daher weder mit Blitzlicht fotografiert, noch mit normalen Taschenlampen oder Handys angeleuchtet werden. Die Fotos sind leider nicht sehr gut geworden, was trotz Stativ dem mangelnden Licht zuzuschreiben ist. Die kleinen flauschigen Pinguine werden mir dafür umso mehr im Gedächtnis bleiben. Sie waren einfach zu knuffig, wie sie so vor uns von einer Felsseite auf die andere watschelten. Trotz kaltem Wind und leichtem Nieselregen war das ein ganz besonderer Abend.

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14. In der Nähe von Melbourne

Empfehlen möchten wir an dieser Stelle noch die „Dandenons“ und die „Mornington Peninsula“. Mehr dazu gibt es in einem separaten Artikel: hier!

Was wir leider nicht geschafft haben, aber von allen Seiten empfohlen wird und in jedem Australien Reiseführer vorkommt:

  • Philipp Island - größte Pinguinkolonie
  • French Island - rund 70% der Inselfläche sind Nationalpark
  • Great Ocean Road - sehenswerte Küstenstraße mit kleinen Ortschaften und traumhafter Landschaft
  • Kangaroo Island - drittgrößte Insel Australiens mit reicher Flora und Fauna und einem der ältesten Bienenschutzgebiete

 

Mein persönliches Schlusswort zu Melbourne

Melbourne hat mich in seinen Bann gezogen und ich möchte unbedingt zurückkommen oder vielleicht auch mal eine Zeit lang hier leben, um einzutauchen in diesen Mix aus konservativer Businesswelt und alternativen Kunst- und Kulturveranstaltungen. Wie immer reicht die Zeit als Tourist nicht annähernd aus, um eine Stadt vollkommen zu verstehen, aber für mich hat es zum Verlieben gereicht.

kussmundFranzi

11 Tipps für einen ersten Besuch in Sydney

1. „Kostenlose“ Stadtführung - drei Stunden zu Fuß durch die Innenstadt

Jeden Tag um 10:30 Uhr und um 14:30 Uhr starten direkt am Rathaus die „Free Guided Walking Tours“. Halte Ausschau nach den Stadtführern in grasgrünen T-Shirts oder Jacken. Du kannst bis zum Ende mitlaufen oder auch zwischendurch aussteigen. Das Konzept dieser Touren kennen wir bereits aus vielen europäischen Großstädten. Entwickelt wurde das Konzept, damit jeder seinem Budget entsprechend auch ein wenig über das jeweilige Reiseziel erfahren kann. Ganz kostenlos ist es in der Regel nicht, denn es wird erwartet, dass man sich mit einem „Tip“, also Trinkgeld für die Tour bedankt, aber wie groß dieses ausfällt ist jedem selbst überlassen. Die Route für Sydney könnt ihr euch hier anschauen. Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten sind dabei und nebenbei gibt es Tipps zu Fortbewegung, schönen Aussichtspunkten, wo man Känguru essen kann oder ein Bier trinken sollte. Was immer an Fragen offen ist kann man auch zwischendurch loswerden. 

 

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2. Ein Besuch im Botanischen Garten

Der Botanische Garten von Sydney ist groß, direkt an der Sydney Oper und ein Besuch ist kostenlos. Es gibt eine Menge verschiedenster Pflanzen und wunderbar gewachsene Bäume zu sehen. Etliche Hinweistafeln erklären die Geschichte der Pflanzen und ob sie ursprünglich aus Australien sind oder eventuell mit den Einwanderern kamen. Einige Vogelarten tummeln sich rund um den kleinen Teich und wenn du noch keinen Ibis in der Innenstadt (Rathaus oder Hyde Park) gesehen hast, dann ist hier die beste Chance. Etwas weiter den Hügel hoch, nach dem Bambusgarten findest du eine Wiese auf der eine ganze Horde Kakadus heimisch ist und ihren Spaß mit den Touristen hat. Wir haben sogar gesehen, wie sich welche auf Leute setzten und füttern ließen. Direkt am Wasser entlang kannst du einen super Blick auf die Oper und die Sydney Harbour Bridge werfen. Dieser Ausblick eignet sich bestens für den Sonnenuntergang. Auch für Jogger ist dieser riesige Park ein Paradies. Auf der anderen Seite des Botanischen Gartens gibt es einen Ausblick auf die Australische Marine und im Sommer wird dort auch ein öffentliches Schwimmbad direkt am Wasser betrieben.

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3. Kaufe eine OPAL Karte für die öffentlichen Verkehrsmittel!

Die OPAL Karte kannst du in vielen Geschäften kaufen (umsonst) und dann auch gleich aufladen. Wenn du acht Fahrten innerhalb der ersten Tage hinter dir hast, dann fährst du für den Rest der Woche umsonst. Dies gilt für den Innenstadtbereich und die Fähren (Achtung, die Fähren haben verschieden lange Strecken und Preise). Für diese acht Fahrten musst du ein wenig tricksen, um es vielleicht für 20AU$ (ca. 13€) zu schaffen. Am günstigsten sind Busstrecken für 2,10AU$ (bis zu drei KM als Strecke). Damit es als zwei Fahrtstrecken gilt müssen zwischen den Fahrten min. zwei Stunden Zeit vergehen. Und es gibt ein Tagesmaximum von 7,50AU$, also pro Tag kann dieser Betrag nicht überschritten werden. Sonntags kannst du mit dieser Karte für 2,50AU$ im Stadtbereich von Sydney bewegen. Wir haben unsere Karte insgesamt mit 30AU$ (ca. 19€) aufgeladen, da wir öfters die U-Bahn (T für Train) genutzt haben und dafür 3,38AU$ berechnet werden. Du kannst natürlich auch bezahlte Bustouren oder Hop-On-Hop-Off Busse buchen, aber mit ein bisschen Vorabinformation ist die OPAL Karte eindeutig das günstigste Fortbewegungsmittel. Die nützlichsten Links im Überblick:

Tipp: Vom (oder zum) Flughafen kommst du am günstigen mit dem Bus 400 Richtung Bondi Beach (zwei Stationen, die erste ist das Domestic Terminal am Flughafen, die nächste aussteigen) und kannst dann umsteigen in den T(rain) an der Station Mascot. Wenn du Zweifel hast einfach die sehr netten Busfahrer ansprechen, da es weder Ansagen der Haltestellen noch große Haltestellenschilder gibt. Mit dieser Option sparst du dir den teureren Airlink Zug für 17 AU$.

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4. Mit der Fähre bis nach Manly fahren und den Sonnenuntergang genießen

Einen unseren schönsten Momente hatten wir direkt an unserem Ankunftstag. Da es Sonntag war, konnten wir mit der Fähre nach Manly übersetzen ohne ca. 15AU$ für Hin- und Rückfahrt zu zahlen. Wir genossen dabei die untergehende Sonne über dem Hafen, der Oper, der Harbour Bridge und dem Fort Denison. Manly selbst ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Für die Surfer bietet sich hier neben Bondi einer der beliebtesten Spots im Stadtgebiet. Dafür muss man sich nur einmal durch die ca. zwei Kilometer lange Einkaufsmeile begeben. Es gibt genug Angebote der örtlichen Surfschulen und auch für Übernachtungen ist gesorgt. Die Einkaufsstraße ist lebendig und in den Seitenstraßen haben sich jede Menge nette kleine Cafés, Restaurants und Bars angesiedelt. Direkt am Hafen trifft man sich entweder im Bayrischen Brauhaus (ja du liest richtig) auf ein deutsches Weizenbier oder in den etwas schickeren Restaurants auf einen Wein. Wir haben nichts in Manly konsumiert, aber das CHICABONITA war gut gefüllt und sah absolut gemütlich und einladend aus.
Tipp: Wenn du noch nicht so viele bunte Papageien in freier Wildbahn gesehen hast, dann geh am Anleger der Fähre, nach den Restaurants, nach links und schau in die Bäume.

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5. Surry Hills, Darlinghurst, Paddington, The Rocks - lebendige Stadtviertel

Oft liefen wir zu Fuß durch die Straßen der einzelnen Viertel und ließen uns treiben. Die Stadtviertel verändern sich und jedes hat seinen eigenen Charme. Paddington ist das Studentenviertel und hier finden sich besonders viele Cafés, Take-Away Restaurants und kleine Designerläden. Wer auf Mode steht sollte sich rund um den Paddington Market bewegen. Darlinghurst bietet besonders viel für die Nachteulen. An jeder Straßenecke finden sich coole Pubs, Bars und Nachtclubs. Egal ob Bier oder Cocktail hier findet sich etwas für jeden Geschmack und vor allem für jedes Budget. Wer auf Kunst und wirkliche Individualität steht der sollte in Surry Hills vorbeischauen. Individuelle Läden mit handgemachter Kleidung, Einrichtungsgegenständen, kleine Barber Shops (Frisör) wechseln sich ab mit Kunstgalerien, Designstudios und Theatern. Nach einem anstrengenden Stadtbummel können wir die Surry Hills „The Winery“ empfehlen. Lokale Weine und Craftbeer, hervorragendes Essen. Die Süßkartoffelpommes mit Rosmarinsalz waren der Knaller.
Tipp: Gelato Messina, 241 Victoria Street - schaut euch einfach nur die vielen Sorten an und probiert. Das Personal ist super freundlich und spendabel. Persönliche Empfehlung: Salted Caramel and White Chocolate!

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6. Bondi Beach

Egal ob du selbst surfst oder nicht, das muss man einmal gesehen haben. Jung und Alt stürzen sich hier bei jedem Wetter in die Fluten (wir hatten ca. 10° Celsius und Wind). Selbst im Winter sieht man Jogger in kurzer Hose und oberkörperfrei; Surfer die nur mit Neopren (oder halb nackt) mit Flip Flops oder barfuß durch die nahegelegenen Straßen rennen. Die Promenade ist ein Traum und man kann auch einen halbstündigen Spaziergang rechts des Strandes machen, um einen noch besseren Blick auf die Surfer zu erhaschen. In den ersten drei Straßen vom Strand findet man hauptsächlich Cafés, Restaurants, Tattooläden, Surfershops für Kleidung und Equipment, sowie Hotels und Backpackers. Geht man noch ein wenig weiter ist Bondi eine hippe Wohngegend mit kleinen Häusern und Villen.
Tipp: Einen gemütlichen Nachmittag im Café (ganz ohne Internet) unbedingt im „Gertrude and Alice“ verbringen und wer Bücher liebt, sollte mehrere Besuche einplanen. Der Kaffee ist richtig gut und das Essen der anderen Gäste sah lecker aus. Es gab eine große Auswahl an vegetarischen Speisen.

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7. Ein Besuch in einem der unzähligen kostenlosen Museen

Da es unser erster Besuch in Sydney war hatten wir leider nicht genug Zeit (bzw. zu schönes Wetter) um uns den vielen, teils kostenlosen Museen der Stadt zu widmen. Die wichtigsten und empfehlenswertesten daher per Liste zum Stöbern und Nachlesen. (Es gibt noch mehr Museen, die teils einmal pro Monat kostenfrei besucht werden können. Wir haben uns auf die dauerhaft kostenlosen beschränkt.)

  • Art Gallery NSW (New South Wales - Bundesstaat in dem Sydney liegt) - Kunstmuseum mit Dauer- und wechselnden Gast-Ausstellungen
  • MCA Sydney - Museum of Contemporary Art - zeitgenössische Kunst, vor allem aus Australien und der Asien-Pazifik Region
  • White Rabbit - zeitgenössische chinesische Kunst, mit mehr als 1.400 Werken von über 500 Künstlern (ist komplett spendenfinanziert von der Neilson Foundation)
  • Nicholson Museum - Archäologiemuseum auf dem Universitätsgelände
  • Sydney Observatory - Sternwarte mit Ausstellungen zu Astronomie, Archäologie, Meteorologie
  • The Rocks Discovery Museum - Stadtteilmuseum mit zeitgeschichtlichen Artefakten zur Siedlungsgeschichte und Entwicklung des Stadtteils “The Rocks” 
  • The Mint - gebaut als erstes Krankenhaus (welches übrigens in Rum bezahlt wurde), kein wirkliches Museum, aber sehenswertes Gebäude, man kann die alte Goldpresse sehen (Münzherstellung = „The Mint“) oder die öffentliche Caroline Simpson Library & Research Collection besuchen oder durch das kleine Café und den Souvenirshop flanieren
  • Museum of Australian Currency Notes - Währungsmuseum, direkt neben The Mint und für die Numismatiker unter euch


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8. Chinatown

Als Start nach Chinatown wird oft ein Besuch von Paddys Market empfohlen. Wir wollen es lediglich erwähnt haben, aber chinesischen „Import Krimskrams“, billig produzierte Massenwaren mit Sportvereinen der jeweiligen Stadt oder den Nationaltieren, hat sicher jeder schon gesehen. Wer darauf steht, der sollte hier vorbeischauen, ansonsten kann man diese „Sehenswürdigkeit“ getrost auslassen. Chinatown streckt sich für mehrere Straßenzüge rund um die Markthallen, die Hauptstraße mit den Restaurants und Souvenirshops kann man kaum verfehlen. Einfach den Touristenströmen in die Dixon Street folgen. Die größte Vielfalt an Essen bekommt man in der Harbour Plaza und es gibt die verschiedensten asiatischen Küchen zu bestaunen. Die Preise sind ebenfalls die günstigsten, die wir so entdeckt haben. Empfehlen können wir den Oriental Dumpling King, für umgerechnet 6,30€ gab es eine riesige Suppe mit Udon Nudeln und fünf großen Dumplings - mega lecker! Falls ihr beim Laufen durch die Dixon Street eine riesige Schlange an einem Mini-Stand seht, stellt euch an, haben wir auch gemacht ohne recht zu wissen was wir bekommen. Ihr habt „Emperor’s Puffs“ gefunden. Es gibt kleine gefüllte Schmalzkuchen, die den perfekten Snack für den süßen Zahn zwischendurch bieten und einmalig günstig sind.
Tipp: Wer nicht genug von Chinatown bekommt, dem sei noch der „Chinese Garden of Friendship“ empfohlen. Dieser kostet derzeit 6AU$ Eintritt und befindet sich unweit von Chinatown in Richtung Darling Harbour. Rund um den Garten ist derzeit eine riesige Baustelle, da hier das neue Messe- und Unterhaltungszentrum der Stadt entsteht, welches gleichzeitig tolle Außenanlagen bekommt, damit die Menschen einen Rückzugsort und mehr Erholungsoasen in der Stadt bekommen.

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9. Queen Victoria Building

Shopping Malls gibt es so einige in Sydney, aber keine ist so schön wie das Queen Victoria Building. Lasst euch einfach durch die Halle treiben und versäumt es nicht auf die obere Etage zu gehen und einen Blick auf die eindrucksvollen Uhren zu werfen. Diese zeigen mit Witz Szenen aus der britischen und australischen Geschichte.
Viele der Malls und auch das QVB sind unterirdisch mit den “Train Stations“ über Gänge verbunden, wenn du einen schnellen Weg ohne Ampeln und Autos suchst, dann ab ins Untergeschoss mit dir.
Tipp: Bewege dich nah genug an den Hund vor dem Eingang (vom Rathaus kommend).

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10. A walk in the Park - Hyde Park

Wer genug von der Innenstadt hat, der kann dem Shoppingwahn oder Sightseeing entfliehen. Am Besten geht das im Hyde Park in der Stadtmitte. Direkt an der St Mary’s Cathedral sind etliche Sitzgelegenheiten mit schönster Aussicht auf die Kirche. Der Park selbst ist beliebtes Ziel für Musiker aller Art, die eine nette Abwechslung zum Straßenlärm bieten. Im Sommer lässt es sich auf den Grünflächen rund um den Archibald Brunnen aushalten.


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11. „The Arcades“

Die Arkaden sind eigentlich die früheren Shoppingzentren gewesen und verbinden einige der großen Straßen in Sydney. Die einzig gut erhaltene ist die „Strand Arcade“ in der sich einzigartige Läden, Designer und Cafés angesiedelt haben. Einfach durchlaufen und genießen. Es gibt noch einige dieser kleinen „Querstraßen“, die früher mal offizielle „Arcades“ waren. Ihr wisst es wenn ihr drin steht.

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kussmundFranzi & Carsten

Start unserer großen Reise war Frankfurt. Wir fuhren mit dem Fernbus von Düsseldorf direkt zum Flughafen Frankfurt und nutzten den Vorabend Check-In von Condor. Somit waren wir die großen Rucksäcke los und konnten uns mit dem Handgepäck auf den Weg zu unserer letzten Übernachtung in Deutschland machen. Wir schliefen bei Freunden und wurden extrem nett empfangen, es gab gemeinsames Abendessen, nette Gespräche und ein letztes deutsches Bier.
Am nächsten Morgen ging es zeitig zum Flughafen. Der Flug nach Seattle war angenehm und die Stewardessen von Condor sehr aufmerksam, sodass ich erneut einen Notausgangsplatz angeboten bekam und mal wieder getrennt von Franzi saß. In Seattle angekommen, holten wir unser Gepäck und checkten es direkt am Schalter von Delta Airlines für den Flug nach Los Angeles wieder ein. Wir überbrückten die Wartezeit indem wir uns am Flughafen umschauten, die Sonne vor dem Terminal genossen und ein wenig im kostenlosen WLAN surften. Leider hatte unser Flieger nach LA schon bei der Ankunft in Seattle Verspätung. Der Pilot war nicht in der Lage die Verspätung aufzuholen, stattdessen mussten wir nach vier Stunden Flugzeit erneut warten, bis ein Gate am sehr belebten Terminal für uns frei wurde.
Unser Airbnb Gastgeber in Long Beach hatte zum Glück angeboten, uns am Flughafen abzuholen. Beide Gastgeber sind selbstständig und waren somit sehr flexibel in ihrer Zeitplanung. Mark ist Musiker, spielt Trompete in verschiedenen Punk/Ska/Jazz Bands und Jen ist Autorin. Beide waren sehr nett und kommunikativ, sodass es immer was zu erzählen gab. Nach über 26 Stunden auf den Beinen hieß es allerdings für uns nach kurzer Zeit nur noch duschen und dann ab ins Bett!
Am nächsten Morgen fuhren wir ausgeschlafen mit Mark am Strand von Long Beach entlang. Er hatte eines von seinen Fahrrädern zur Verfügung gestellt und zusätzlich das eines benachbarten Freundes besorgt. Bei heißen 28°C cruisten wir durch die kalifornische Sonne und stoppten zum Baden an der Alamitos Bay. Wir wollten es kaum glauben, als Mark vorschlug, dass wir eine kleine Bootstour mit dem Boot seines Musikerkollegen machen könnten. Wir kauften ein Sixpack Bier und trafen seinen Kollegen am naheliegenden Hafen. Gemeinsam fuhren wir dann in einem kleinen Motorboot durch Naples, künstlich angelegte Kanäle direkt in der Alamitos Bay, und freuten uns riesig über diesen Moment.

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canalWieder zurück am Hafen verabschiedeten wir uns von Marks Kollegen und fuhren in eine belebte Einkaufsstraße. Das viele Fahrradfahren und in der Sonne chillen hatte uns hungrig gemacht. Unser Lunch hatten wir in „Angelos’s Italian Deli“. Neben selbstgemachten italienischen Sandwiches mit frischen Zutaten, gab es auch andere italienische Leckereien, wie z.B. Cannoli, sowie im hinteren Bereich einen ganzen italienisch/mediterranen Feinkost Import. Gut gestärkt fuhren wir danach einen Fahrradweg direkt am Strand entlang Long Beach. Da es Wochentag war, wirkte die Umgebung friedlich und nicht überlaufen. Wir fuhren an einigen Zelten und Anlagen der Special Olympics entlang, welche gerade in und um Los Angeles stattfanden. Am Ende des Strandradweges, direkt am Meeresufer liegt das Shoreline Village von Long Beach, mit bunten Häusern, Restaurants, Souvenirshops und einer kleinen Vergnügungsmeile. Von hier gibt es auch einen Blick auf das Kreuzfahrtterminal, das schön gestaltete Aquarium und die Überreste des längst vergangenen Freizeitparks, der hier, ähnlich wie Coney Islands in New York, einmal stand.

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shoreline village

light house
Wir entschieden uns für eine Kaffeepause und fuhren mit Mark durch das East Village von Long Beach. Das ist das Künstlerviertel und wir sahen viele bemalte Gebäude, Galerien, Studios etc. Ziel war das Cafe „Berlin“, wo es neben köstlichen Kaffeeleckereien auch eine sehr gute Auswahl vegan-vegetarischer Küche gab. Auf Grund des heißen Wetters entschieden wir uns aber lediglich für kalte Kaffeespezialitäten und surften kurz im Internet, bis ein Stromausfall (der die Stadt seit mehreren Tagen immer wieder lahm legte) zur Schließung des Cafés führte.
Mark unterhielt uns mit Geschichten und Anekdoten zu Long Beach, der Geschichte seines Wohnortes und natürlich blieb auch das Thema Reisen nicht aus, da er als Musiker ebenfalls viel unterwegs ist und schon so einige Länder gesehen hat.
Zuhause angekommen machten wir uns frisch und liefen zu Fuß zum Lieblingsmexikaner unserer Gastgeber, dem Los Compadres. Sowohl an den Restaurants als auch an vielen Häusern und Villen in der Umgebung waren der mexikanische Einfluss und die Grenznähe zu sehen. Da die Wartezeit für einen Tisch im Restaurant ca. eine dreiviertel Stunde betrug, schlug Mark einen kleinen Fast Food Mexikaner um die Ecke vor (Tacos Chapala). Es gab Tacos mit verschiedensten Zutaten als Appetizer und als wir danach zurück zum Los Compadres gingen war unser Tisch verfügbar. Das Essen war sehr authentisch mexikanisch, nicht vergleichbar mit dem, was wir bisher als mexikanisch kannten. Die Portionen waren riesig und extrem lecker. Wir verbrachten den Abend mit weiteren netten Gesprächen bevor wir erschöpft ins Bett fielen.

Am nächsten Tag mussten wir leider schon wieder unsere Rucksäcke packen, da am Abend unser Flug nach Fidschi anstand. Wir ließen die Rucksäcke bei Mark und Jen und fuhren mit Bus und Bahn in das Stadtzentrum von LA. Mit dem Bus zur Anaheim Street und der blauen S-Bahn Linie haben wir ungefähr eine Stunde bis zur 7. Straße in Downtown benötigt.
In Downtown angekommen fanden wir den von Mark empfohlenen „Angels Walk“, einen kostenlosen Stadtrundgang. Dieser weist mit großen Säulen am Straßenrand auf Sehenswürdigkeiten hin und erklärt deren Besonderheiten oder Geschichte. Wir folgten dem Weg für einige Zeit durch die Stadt, jedoch konnten wir uns nicht recht dafür begeistern. Die gewählten Sehenswürdigkeiten waren neben der Stadtbibliothek meist Banken, große Hochhäuser von Firmen oder Hotels. Alles wirkte sehr modern, wirklich Zeitgeschichte oder wichtige Ereignisse steckten nicht dahinter. Positive Ausnahme war am Ende unseres Weges der Grand Central Market an der Hill Street.

central market
Danach entschieden wir uns nach Chinatown zu fahren. Wir erhofften uns viel davon, weil wir letztes Jahr in New York vergeblich die richtigen Ecken gesucht hatten. Schon allein die Haltestelle und die Gebäude drum herum überraschten uns positiv. Es schien als hatte der chinesische Einfluss hier auf fast alle Gebäude abgefärbt. Sowohl Krankenhäuser, Banken oder eine Tankstelle waren in dem Stil chinesischer Häuser nachgebaut. Das Viertel an sich beherbergte viele kleine Souvenirläden, Restaurants und Cafés. Tatsächlich diente dieser Ort auch für Dreharbeiten der Jackie Chan Filme. Wir beendeten unsere Tour mit einem Gang durch riesige Flohmarkthallen in denen es jeglichen Kitsch und Tand gab.

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phil collinsNächster Stop: Hollywood! Wir fuhren mit der gelben Metro Linie zurück zur Union Station und nahmen dann die rote Linie direkt nach “Hollywood/Highland“. Hier war deutlich mehr los als in Long Beach am Tag zuvor. Wir kämpften uns mit tausenden anderen Touristen den Walk of Fame einmal hoch und wieder runter. Neben den vielen Filmcharakteren, die für ein Foto bereitstanden, waren leider auch sehr viele nervige Verkäufer von T-Shirts, Selfie-Sticks und Fahrten zu den Hollywood Hills dabei. Letzten Endes fuhren wir noch ein/zwei Stationen mit der Metro vor und zurück in der Hoffnung, dass wir das Hollywood-Zeichen in den Hügeln von LA sichten können. Doch leider wurde uns dieser Wunsch nicht erfüllt.
Somit entschieden wir uns wieder zurück nach Long Beach zu fahren. Immerhin war es schon 18 Uhr. Eigentlich hatten wir noch genug Puffer, doch die Metro und der Bus machten es uns nicht einfach wieder zurück zur Unterkunft und unseren Rucksäcken zu kommen. Erst fuhr die eine Metro nur bis zur Hälfte und wir mussten beim Umsteigen lange auf einen Anschluss warten, dann kam für 30min lang kein passender Bus. Wir wurden ungeduldig, weil wir wussten, dass wir nochmal mindestens genauso lange mit Bus und Metro zum Flughafen fahren müssten. Schließlich in der Unterkunft angekommen machten wir uns schnell frisch und bestellten ein Uber Taxi (30$ statt 60$ für ein Taxi) zu Marks Haus. Wir wussten, dass das Uber Taxi zuverlässiger als die öffentlichen Verkehrsmittel ist und zu dieser Zeit nicht mit Stau zu rechnen sein sollte. Das Taxi traf innerhalb von fünf Minuten ein. Nach einer weiteren halben Stunde erreichten wir den Flughafen und konnten ohne Probleme das Gepäck einchecken.

Alles in allem konnten wir in den zwei Tagen natürlich nur einen sehr flüchtigen Eindruck von LA gewinnen. Die ruhigen Stunden am Strand und den persönlichen Kontakt zu unseren Airbnb Gastgebern haben wir deutlich mehr genossen, als das hektische und flüchtige Stadtleben. Wir haben versucht alles in der kurzen Zeit in uns aufzusaugen. Gerne hätten wir hier und in der näheren Umgebung mehr Zeit verbracht. Aufgrund des Poststreiks in der Heimat und der Verschiebung der Flüge blieben uns aber nur zwei Tage. Wir haben uns aber schon vorgenommen, die Westküste in einem separaten Urlaub ausführlich zu bereisen. Immerhin ist es deutlich einfacher hierhin zu reisen, als in den Südpazifik!


kussmundCarsten

Linkliste Heidelberg

Hier findet ihr all unsere Recherchequellen und Google Suchen, die wir so unterwegs als nützlich empfanden. Wir freuen uns über noch mehr Tipps in den Kommentaren und erweitern gern diese Liste.

kussmundFranzi

 Übernachten

  • gutes Frühstück und ausreichend großes Familienzimmer für 3 Erwachsene (es hätte auch problemlos noch jemand auf die Couch gepasst) - Hotel Krokodil www.krokodil-heidelberg.de
  • sah verdammt gut aus, aber hatte leider keine Plätze für uns 3 in einem gemeinsamen Schlafsaal, Preis p.P. ab 18€ - Steffi's Hostel Heidelberg www.hostelheidelberg.de
  • weitere Recherche gab es bei booking.com

 Bars & Kneipen & Restaurants

 Kunst & Kultur

  • Schloss Heidelberg www.schloss-heidelberg.de - zu Fuß aus der Innenstadt erreichbar oder durch eine Fahrt mit der Heidelberger Bergbahn, die Fahrt hat p.P. 6€ gekostet, dort war dann schon der Eintritt zum Schloss inkludiert (dieser beträgt ebenfalls 6€) - was wir leider nicht geschafft haben, ist eine Fahrt bis zum Königsstuhl, von dem man einen fantastischen Ausblick auf Heidelberg und die Umgebung haben soll
  • Schloss Schwetzingen www.schloss-schwetzingen.de - Eintritt derzeit nur in die Gärten möglich, da das Schlossinnere bis zum Frühjahr 2016 saniert wird - Eintritt 5€ - unbedingt Picknick einpacken 
  • was wir leider nicht geschafft haben, aber uns durch Plakate am Bahnhof und in der Innenstadt auffiel: Fotoausstellung "Der andere Blick" - die Ausstellung läuft noch bis zum 12. Juli
  • Fährschiff Liselotte - die preiswerte Alternative zu den Rundfahrten auf dem Neckar, die Weiße Flotte bietet auch weitere Fahrten in andere Städte oder Sonderfahrten an
  • allgemeine Informationen rund um einen Besuch in Heidelberg lassen sich hier finden:

     www.heidelberg.de

     www.heidelberg-aktuell.de

     www.virtualnights.com/heidelberg/events

     www.stadtleben.de/heidelberg/kalender

 

Städtetrip nach Heidelberg

Reiseteilnehmer

Kennt ihr das: Aufgeregt freut man sich den ganzen Tag auf den Abend und den Augenblick, wenn man endlich im Auto sitzt und es los geht?

Bei uns herrschte schon die ganze Woche eine gewisse Vorfreude, endlich ein entspanntes Wochenende mit Freunden. Carsten war schon öfters beruflich in Heidelberg und immer kam er ganz verzückt nach Hause: „dieses Schloss, die Kneipen, die Menschen, das Leben dort…“ Neidisch war ich schon länger und Heidelberg auf meiner Liste ganz weit oben und endlich ist es soweit.

Nun sitzen wir im Auto, mit Musik (heute u.a. mit Montreal, Peter Fox und Philipp Poisel) und Vorfreude. Die beste Freundin kommt aus Bremen mit dem Zug, damit wir vor der Weltreise auch nochmal ausgiebig Zeit zusammen verbringen können.

 

Unser "Hotel Krokodil" liegt zwischen Bahnhof und Altstadt, sodass wir uns gut zu Fuß bewegen können. So ging es für uns gegen Mitternacht in die Altstadt von Heidelberg. Auf der unteren Straße treffen sich am Wochenende alle Feierwütigen und Durstigen. Carsten kannte sich aus, erste Anlaufstation das „Betreute Trinken“, Rockerkneipe mit Charme, einem bestimmt 60jährigen der diese Bar einfach nur mit Herzblut betreibt und die Hälfte seiner Gäste wohl schon kennt und daher auch mal mit Bierdeckeln um sich wirft (Nachtrag: der Wirt ist auch mit Ü70 noch fit - hier der Beweis). Die Getränkeauswahl lässt keine Wünsche offen, neben regionalen Bieren gibt es auch Astra, dazu jede Menge Schnäpse mit unanständigen und ekligen Namen, auch die Absinth und Whisky Auswahl lässt wenig Wünsche offen. Wir tranken jedoch nur ein Bier und entschieden uns dann weiterzuziehen, denn wir wollten einfach noch ein wenig quatschen und das war bei lauter Rockmusik und vollem Haus doch etwas zu anstrengend.

Damen WC im ZKB

 Wir gingen noch ein paar Schritte durch die Altstadt und ich konnte erste Fotomotive und einen Blick auf das, leider im Dunkeln liegende, Schloss erhaschen. Auf dem Rückweg kehrten wir dann im ZKB (Zimmer, Küche, Bar) ein. Neben einer großen Gin Auswahl war es vor allem gemütlich, überschaubar und angemessen, um lange Unterhaltungen zu führen. Das ist auf jeden Fall die Bar, die jede Frau mal mit ihrer besten Freundin besuchen sollte. ;)

 

Am Samstag entschieden wir uns gegen alle klassischen Touri-Führungen und ignorierten die Stadtführung und auch die Boots-Tour auf dem Neckar mit dem Fährschiff Lieselotte.

Stattdessen liefen wir auf der anderen Neckarseite der Altstadt entgegen, genossen den Blick auf das Heidelberger Schloss und machten ausgiebig Fotos. Mit der Seilbahn ging es hinauf zum Schloss und dort gab es neben der schönen Aussicht für uns ein paar Highlights. Die Bilder dazu gibt es in der Fotoshow unten. 

Panorama Altstadt

Abends ging es dann mit noch mehr Freunden auf in den Roten Ochsen, wir hatten Glück, denn reservieren ging leider nicht (mehr), aber gerade war eine Gruppe gegangen und so fanden wir doch zu sechst Unterschlupf in dieser Heidelberger Institution. Es gibt regionale Küche, aber der Knaller ist eigentlich die Atmosphäre. Volkslieder und –musik zum Mitsingen, ohne große Aufforderung finden die Lieder immer wieder Anklang und jemanden der den Text kann. Die Tische uralt und mit Erinnerungen versehen, an den Wänden Bilder aus alten und neuen Tagen. Werft mal einen Blick auf die Webseite, denn unsere Bilder können all das gar nicht einfangen. Wenn ihr mal in Heidelberg seid, dies ist mein #1 Tipp - "Zum Roten Ochsen".

Auf der Suche nach einer Whiskybar empfahl das Web die Bent Bar, da unsere Gruppe aber auf mittlerweile acht Personen angewachsen war ging es wieder auf die andere Neckarseite. Dort landeten wir schließlich im River Café bei Wein und Whisky und im Anschluss noch im Irish Pub, wo es Disco-Karaoke gab und nebenan der ESC live übertragen wurde. Ihr könnt ja mal raten wo mehr los war...

Am Sonntag kehrten wir Heidelberg den Rücken, um noch den Tipp eines Freundes umzusetzen und uns das Schloss Schwetzingen anzuschauen bzw. dessen Garten, da das Schlossinnere gerade renoviert wird. Die Parkanlage erinnert sehr an Versailles, wenngleich etwas kleiner. Hoffentlich animieren euch die Bilder zu einem kleinen Ausflug. Gerne hätten wir hier ein kleines Picknick gemacht. Glücklich und geschafft ging es dann am späten Nachmittag zurück nach Hause.

 

 

Panorama Apollo Tempel

 

Was wir noch gern gemacht hätten und Links zu allen Örtlichkeiten findet ihr in der Zusammenfassung „Heidelberg“.

Habt ihr schon Heidelberg besucht und was hat euch besonders gut gefallen? Habt ihr noch mehr Tipps?

Franzi

Wer sind wir?

profilbild neu

Wir sind Carsten und Franzi und sagen "Herzlich Willkommen" beim Scheibenknutscher. Dies ist unser Weltreise Blog. Mehr Infos gibt es hier: Über uns.

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Unnütze Fakten

Anzahl bereister Länder seit Start: 11

Anzahl Flüge: 15

geflogene Kilometer: 55.187

Flugzeit in Stunden: 72,12 (3 Tage)

geschossene Fotos seit Juli '15: 7.680 (~ 44,9GB)

unterwegs getroffene Reisende: 72

Fremde schießen Fotos von Carsten: 20x

Tastings (Bier, Whiskey, Wein): 19

Café Besuche für Blog und Recherche: 124
(Starbucks: 39, Burger King: 5, andere: 80)

 

(Stand 16. Jan. 2016)

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