Reise-ABC Fidschi

Die Republik Fidschi ist ein Inselstaat im Südpazifik. Der größte Flughafen liegt in Nadi an der Westküste, die Hauptstadt Suva jedoch im Südosten der Insel. Auf einer Fläche von 18.333 Quadratkilometern befinden sich 332 zugehörige Inseln von denen nur 110 bewohnt sind. Die Hauptinseln Viti Levu und Vanua Levu decken dabei den größten Teil der Fläche ab. Die beliebtesten Touristenziele sind die Inselgruppen der Yasawas und Mamanucas im Nordwesten.

 

Hier nochmal einen Überblick, was wir alles auf Fiji erlebt haben, sowie die Links zu den jeweiligen Artikeln.

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(externer Link)

 

 

Im Folgenden findet ihr eine Zusammenfassung der wichtigsten Reiseinfos sowie Preisübersichten des Landes.

 

Währung

Die Währung auf Fidschi ist der Fidschi-Dollar (FJD oder F$). Die Banknoten sind auffallend bunt und haben ein Durchsichtsfenster aus Plastik eingearbeitet. Dadurch fühlen sie sich ein bisschen wie Spielgeld an.

1 EUR = 2,4165 FJD
1 FJD = 0,41383 EUR
(Stand 7. Okt 2015)


Bargeld ist auf Fidschi unabdingbar. In kleineren Supermärkten, auf dem Markt, bei Ausflügen oder im öffentlichen Verkehr wurde nur Bargeld angenommen. In den großen Supermärkten oder für Hostels/Hotels konnten wir vor Ort oder auf den einschlägigen Buchungsseiten immer mit Kreditkarte (z.B. Mastercard "Gebuhrenfrei.com") oder Paypal zahlen.
Auf der ganzen Insel hatten wir keinerlei Probleme mit unserer Kreditkarte der "comdirect Bank" Geld an den Bankautomaten Bargeld abzuheben. Jedoch gibt es nur in den großen Orten Bankautomaten. Hier sollte man etwas vorraus planen und genug Bargeld mit sich nehmen.


Anbei findet ihr die Links zur comdirect und Mastercard "gebuhrenfrei.com" Kreditkarte. Wir nutzen die comdirect VISA zum weltweiten kostenlosen Bargeld abheben und die Mastercard "gebuhrenfrei.com" für weltweite kostenlose Bezahlung. Wir würden uns freuen, wenn ihr beim Abschließen eines Kontos/einer Kreditkarte diese Links nutzt, denn somit erhalten wir eine minimale Provision die uns hilft, den Blog am Laufen zu halten (sogenannte "Affilate-Links").

Grundnahrungsmittel

MarktUnsere Ernährung auf Fidschi war recht einfach gehalten. Das lag zum einen daran, dass man nicht überall eine Küche zum Kochen hatte, als auch daran, dass Dinge wie Butter, Aufschnitt oder Brotaufstrich nicht günstig sind. Außerdem muss man alle gekauften Dinge zusätzlich zum Gepäck auch noch von A nach B transportieren und einigermaßen kühl halten.
In einigen Hostels (Beachhouse Hostel, Mango Bay Resort) war ein einfaches Frühstück inklusive. Ansonsten gab es sehr viel frisches Obst und Gemüse vom Markt. Märkte oder kleine Stände am Straßenrand boten immer eine große Auswahl an frischem Obst (z.B. Banane, Papaya, Mango, Kokosnuss) und Gemüse (Salat, Tomate, Gurke, einheimische Wurzeln und Knollen) und vieles mehr.

Schnell und einfach waren auch die „5-Minuten Nudeln“, die wir mit etwas frischem Gemüse aufgewertet haben.

Auf dem Markt in Suva haben wir „Roti Curry“ Teigtaschen entdeckt. Die gab es mit verschiedenen Füllungen (Kartoffeln, Thunfisch oder verschiedenen Chutneys) für 0,80€ das Stück. Ein guter Sattmacher für unterwegs oder wenn man mal nicht kochen will. Die Taschen schmecken warm, als auch kalt.

Preise für Mahlzeiten in Cafés oder Restaurants waren in der Regel recht teuer. Der Grund hierfür ist, dass Fidschi ein beliebtes Ausflugsziel für australische Touristen ist und sich die Preise an deren Lebenstandard und Einkommen orientieren. Ähnliches gilt auch für Attraktionen und Ausflugsangebote (siehe Abschnitt "Kultur").

Für eine ungefähre preisliche Vorstellung haben wir versucht ein paar Grundnahrungsmittel und Dinge, von denen wir uns unterwegs gern ernähren zu recherchieren und die Preise zu vergleichen. Um zu sparen, achten wir vor allem auf Angebotspreise oder versuchen die Hausmarke des jeweiligen Supermarktes zu kaufen. Bei vielen Lebensmitteln haben wir uns auch für einen Durchschnittspreis entschieden, wenn z.B. die Hausmarke 2€ und das Markenprodukt 3€ kostet.


Essen:

Artikel

Preis in FJD (August `15) Preis in EUR
Butter 250g 4,50 1,94
Nudeln 500g 5,00 2,15
Eier 12 Stk. 5,00 2,15
5min China Nudeln 5 Stk. 2,80 1,21
Kekse 2,50 1,08
Gesalzene Nüsse 100g 1,99 0,86
Kaffee 50g 5,00 2,15


Getränke:
Wasser war in den großen Städten in der Regel aus dem Hahn trinkbar. In kleineren Lodges, Hostels oder auf der Insel gab es oft die Möglichkeit das Regenwasser aus der Tonne zu nutzen. Einfach nachfragen spart den Wassereinkauf.

 Artikel Preis in FJD (August `15) Preis in EUR 
Wasser 1,5 l 1,65 0,71
Wasser 3,0 l 3,99 1,72
Saft 1,0 l 4,00 1,72
Milch 1,0 l 3,00 1,29
Cola 2,2 l 3,50 1,51

 

Übernachtung

UebernachtungDie Preise für eine Übernachtung variieren stark, je nach Angebot/Nachfrage, Destination und Ausstattung. Wir haben lediglich in der Nähe vom Flughafen Nadi Erfolg mit Couchsurfing gehabt. Ansonsten schliefen wir in Hostels oder kleineren Lodges im Schlafsaal, oder auch mal im Doppelzimmer. Auf Nananu-i-Ra hatten wir Erfolg mit einer günstigen Airbnb-Übernachtung.

Schlafsaal (meist 4-6 Personen): 15€ - 20€ p.P.

DZ in einer Lodge: 30€-40€ pro Nacht

 

Transport

TransportWir haben während der Zeit auf Fidschi kein Auto gemietet. Der öffentliche Verkehr per Bus ist sehr gut ausgebaut. In der Regel klappt es, sich einfach an die Straße oder die nächste Bushaltestelle zu begeben und den nächsten Minibus oder größeren Bus per Handzeichen anzuhalten. Kurze, lokale Verbindungen kosten ca. 0,50€ - 1€ pro 15min Fahrt. Gezahlt wird CASH beim Einsteigen beim Busfahrer (Einheimische zahlen oft auch erst beim Aussteigen, ein System ließ sich nicht wirklich erkennen). Manchmal gibt es ein Papierticket, in der Regel aber eher nicht. Zum Aussteigen genügt es an der gewünschten Stelle die Klingel zu betätigen und der Busfahrer hält. Es ist durchaus üblich, dass der nächste Mitfahrer 50 Meter weiter nochmal klingelt um direkt neben seinem Auto auszusteigen. Daher kommt es auch vor, dass der Busfahrer Haltestellen überspringt, wenn gerade keiner aussteigen möchte bzw. einfach im Nirgendwo anhält.
Die Haltestellen haben keine Namen und in den Bussen gibt es natürlich auch keine Ansagen. Also entweder den Beifahrer fragen oder dem Busfahrer beim Einsteigen Bescheid geben. Die Busse werden in der Regel durch offene Fenster klimatisiert. Es war nicht ungewöhnlich, dass in den lokalen Bussen laute Musik lief.

Längere Verbindungen (z.B. in die nächste große Stadt) starten und enden am lokalen Busbahnhof. Hier gibt es langsame Busse, die an jeder Stelle halten, wo jemand klingelt, als auch Express-Busse. Die Preise variieren je nach Strecke und werden euch beim Ticketkauf am Schalter des Busbahnhofs oder direkt beim Einsteigen mitgeteilt. Wir haben ca. 3€ - 5€ für 1 - 1,5h Fahrt gezahlt. Diese Busse sind etwas moderner und besitzen meist eine Klimaanlage, sowie einen Fernseher (hier wird dann in der Regel irgendein alter Spielfilm gezeigt). Meistens machen die Busfahrer eine kurze Pause auf der Hälfte der Strecke.

Bootsfahrten zu den bekannten Inselgruppen Mamanucas oder Yasawas dauern ein bis zwei Stunden und belasten das Reisebudget ab 35€ pro Person und Richtung. Start ist der Hafen in Port Denerau, ca. 15 Minuten per Bus von Nadi. Wollt ihr noch mehr Inselgruppen und einzelne Inseln erkunden, solltet ihr euch den „Bula Pass“ anschauen. Damit könnt ihr bis zu 20 Inseln und 30 verschiedene Resorts ansteuern (5 Tage ab 160€, ohne Übernachtung und Verpflegung). Auch Flüge auf die verschiedenen Inseln sind ab Nadi möglich. Hierzu schaut ihr euch am Besten mal bei der Facebookgruppe "Fijii Backpacker" um oder befragt das Netz.
Andere Inseln zu besuchen ist definitiv ein teureres Unterfangen als Viti Levu zu bereisen, da es dort keinerlei Versorgung mit Supermärkten gibt. Selbst wenn ihr in Hostels günstige Schlafsäle bekommt, müssen so genannte „Meal-Deals“ hinzugebucht werden um euch zu verpflegen.

 

Kultur

MuseumWir müssen ehrlich gestehen, dass das Kulturprogramm auf Fidschi unsererseits relativ schwach ausfiel. Lediglich einen Tempel in Nadi (2,50€ p.P.) und das Fidschi Museum in Suva (3€ p.P.) standen auf der Besuchsliste. Außerdem wanderten wir in den beiden Nationalparks „Sand Dunes“ (Sigatoka) und „Koroyanitu“ (Lautoka).

Attraktionen wie eine Kava-Zeremonie, ein typisches Essen oder das Erlebnis eines Eingeborenendorfes waren uns persönlich zu teuer. In unserer Couchsurfing-Familie in Nadi hatten wir das Glück an einem typischen Abendessen teilhaben zu dürfen. Die Kava Zeremonie bekamen wir eher zufällig im Vatia Beach Eco Resort bei Tavua mit.

Wie in jeder touristischen Destination müssen Ausflüge bzw. Ausflugspakete teuer bezahlt werden. Man kann etwas Geld sparen, indem man versucht auf eigene Faust zu organisieren, Einheimische anzusprechen oder einfach in z.B. ein „Eingeborenendorf“ fährt.

Unser Beispiel dafür: Der Koroyanitu Nationalpark mit dem traditionellen Fidschi-Dorf „Abaca“ wird als Touristenpaket mit Abholung, Essen, Kava-Zeremonie und einer Wanderung auf den Berg verkauft (manche auch mit Übernachtung). Das kostet ca. 200€ p.P. ohne Übernachtung. Wir haben uns in Reisebüros in Lautoka umgehört ob wir nur dorthin einen Transport buchen können und man bot uns diesen für ca. 32€ p.P. an bzw. ging mit dem Preis nach Handeln bis auf 21€ p.P. runter. Man muss dazu sagen, dass in den Nationalpark nur eine Schotterstraße mit riesigen Steinen führt und daher nur 4WD (4-Wheel-Drives = Allradantrieb) erlaubt sind. Wir sprachen einfach Einheimische rund um den Marktplatz von Lautoka an und fanden jemanden, der uns für 19€ p.P. am nächsten Tag nach Abaca brachte. Alles wurde mündlich und per Handschlag vereinbart und hat verlässlich geklappt.
Im Internet hatten wir versucht Recherche zur Route zu betreiben und fanden heraus, dass man die Bergbesteigung nur noch in Begleitung eines Einheimischen machen darf und hatten auch ungefähre Preisangaben von ca. 10-12€ p.P. gefunden. Dementsprechend hatten wir auch nur ca. diesen Betrag in Fidschi Dollar bei uns. Im Besucherzentrum angekommen, unser „Taxi“ war bereits wieder weg, gab es erstmal lange Gesichter und Enttäuschung. Wir sollten 13€ p.P. „Eintritt“ bezahlen, dies beinhaltete aber nicht die Bergbesteigung durch einen Einheimischen, die mit weiteren 17€ p.P. veranschlagt wurde. Diese 30€ hatten wir für uns beide als Maximalbetrag dabei und konnten auch nicht mehr bezahlen, da es in Abaca keinen Geldautomaten gibt und wir auch gar keine Kreditkarte dabei hatten. Die Einheimischen des Besucherzentrums verschwanden daraufhin um sich zu beraten und erklärten uns nach zehn Minuten, das wir einen Bergführer bekommen und starten können. Die Preisliste die im Besucherzentrum aushängt stimmte nicht mit den Angaben aus dem Netz bzw. den Auskünften der Reisebüros in Lautoka überein. Leider haben wir diese Preisliste nicht fotografiert. Informationen zu der Wanderung bekommt ihr in unserem Artikel oder hier:

http://www.exquisitefiji.com/viti-levu/viti-levu-highlands/koroyanitu-national-heritage-park/ (Preise nicht aktuell)
http://fijiguide.com/page/treking-1 (Preise nicht aktuell)

 

Telefon/Internet:

Am Flughafen erhielten wir eine kostenlose Prepaid SIM Karte von Vodafone und konnte diese im örtlichen Supermarkt mit einem Minimum von 2,50€ aufladen. Das Guthaben reichte für ca. drei Minuten Telefongespräch und eine Handvoll SMS.

Internet ist auf der Insel rar gesät und wenn verfügbar sehr teuer. Öffentliches WLAN ist nicht vorhanden. Hostels, Resorts oder Hotels stellen begrenztes Internet zur Verfügung. Bei großem Gastandrang ist das jedoch kaum noch nutzbar. Oft haben wir uns in ein Café gesetzt (z.B. Bulacchino), einen Kaffee (1,90€ für einen kleinen schwarzen Kaffee) getrunken und dann ein bis zwei Stunden im Internet gesurft. Internet Cafés (ca. 0,80€ pro Stunde) sind in den größeren Städten nicht unüblich und haben das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, wenn man sich damit abfinden kann an alten Rechnern, statt an seinem eigenen PC zu surfen.

 

Wäsche waschen:

In den größeren Städten gab es öffentliche Waschsalons. Waschen und Trocknen war hier für ca. 2,50€ möglich. In den Hostels oder Lodges gab es selten eine nutzbare Waschmaschine für die Gäste, daher haben wir im Waschbecken per Hand gewaschen und alles an der Luft getrocknet.

 

kussmundCarsten + Franzi

Letzte Änderung am Sonntag, 01 November 2015 06:46

Carsten

Seit 2012 hat Carsten als Informatiker eine feste Bleibe in Düsseldorf gefunden. Er macht für sein Leben gerne Sport (u.a. Volleyball & Joggen) und hört gerne Musik von den Beatsteaks, Rise Against, sowie kakkmaddafakka und den I Heart Sharks!

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Unnütze Fakten

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(Stand 16. Jan. 2016)

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