Strandleben auf Fiji im Winter

Von Sigatoka ging es für uns direkt ins Beachhouse Hostel an der Coral Coast (= Korallenküste). Auf dem Weg nach Suva gab es nicht mehr sehr viele Couchsurfing Unterkünfte und daher hatten wir uns dieses Hostel im Internet ausgesucht. Es war ein kleines Paradies und wir fühlten uns sofort wohl. Wir schliefen in einem 6-Bett-Zimmer, jedoch hatten wir nur zwei weitere Mitbewohnerinnen. Elle und Michelle sind ursprünglich aus den USA und Schwestern. Michelle lebt mittlerweile in Neuseeland und so treffen sich die beiden auf Fiji, quasi halbe Strecke für jede, um gemeinsam Urlaub zu machen. Michelle weiß sehr viel über Fiji und auch diverse Hotels, Hostels und was man so machen sollte, sodass sich immer wieder interessante Gespräche ergeben.
Da wir vorher nicht wussten wie es mit einer Küche zum Kochen aussieht, hatten wir lediglich unsere Asia Snack Nudeln, die uns seit Nadi begleiteten. Den Abend verbringen wir in den Gemeinschaftsbereichen und versuchen das sehr langsame Internet mit den anderen Besuchern zu teilen. Da sich der Erfolg in Grenzen hält und wir auch ziemlich kaputt von unserer Wanderung sind fallen wir frühzeitig ins Bett.

TheBeachhouse
Am nächsten Morgen werden wir mit blauem Himmel, Sonnenschein und endlich ziemlich warmen Temperaturen belohnt und frühstücken genüsslich in der Sonne. Kontinentales Frühstück heißt im Übrigen hier: Toast, Butter, 1 Marmeladenart, Erdnussbutter, Porridge (warmer Haferflockenbrei), Kaffee und Tee. Uns reicht das aber vollkommen. Wir haben noch frisches Obst vom Markt in Sigatoka (Bananen und Papaya).

Beachhouse CundF
Nach dem Frühstück machen wir uns für einen Strandtag bereit und treffen gegenüber von unserem Zimmer: David und Cristina vom Couchsurfing. Der Tag plätschert so vor sich hin, ein wenig am Strand laufen, Volleyballspielen und um halb sechs geht die Sonne auch schon wieder unter.

SunsetSunset2
Den Abend verbringen wir mit David und Cristina und quatschen über alles Mögliche. Es gibt wieder Asia Nudeln, diesmal aufgepeppt mit etwas Spinat, den uns Elle und Michelle anboten. Mit dem Internet läuft es etwas besser und so versuchen wir die nächsten Tage bis Suva zu planen. Auf Empfehlung einiger Leute haben wir für den morgigen Tag das Mango Bay Resort gebucht. Und so gehen wir wieder nicht allzu spät schlafen. Leider ist meine Nacht auch etwas kurz, sodass ich pünktlich zum Sonnenaufgang gegen sechs Uhr schon wieder draußen mit der Kamera unterwegs bin. Dabei treffe ich lediglich die ganzen Surfer, die sich für einen großen Trip gerade sammeln. Wer selbst surft, sollte im Übrigen unbedingt im Beachhouse Hostel bleiben, denn dieses wird von ein paar australischen Surferfreunden betrieben, die die Region sehr gut kennen und gern jemanden mitnehmen oder auch hier vor Ort Surfunterricht geben.

Sunrise
Irgendwann gegen elf brechen wir in Richtung Mango Bay Resort auf und haben Elle und Michelle im Schlepptau, die unabhängig von uns für zwei Nächte dort eingebucht haben. Ein Expressbus hält und nimmt uns die Viertelstunde mit und berechnet uns dann frecherweise zwei Fiji Dollar pro Person, was viel zu viel ist. Alles protestieren hilft jedoch nichts.
Das Mango Bay liegt versteckt in einer Bucht, zu der man eigentlich noch gute 20 Minuten gelaufen wäre, aber uns kommt ein netter Hotelangestellter entgegen und wir fahren die bergige Schotterstraße entspannt mit dem Auto. Das Mango Bay ist wesentlich größer als das Beachhouse Hostel und auch wirklich mehr ein Resort, also eher etwas für längere Aufenthalte.

MangoBay
Wir bekommen einen Begrüßungsdrink und die Mitarbeiter erkundigen sich nach Namen, Herkunft und wie lange man so bleibt. Auch kochen können wir hier nicht. Wir verbringen einen weiteren Tag am Strand und auch wenn es etwas kühler ist entscheidet sich Carsten das Angebot von Elle und Michelle anzunehmen und mit den beiden Schnorcheln zu gehen. Die Ausrüstung gibt es hier im Mango Bay kostenlos auszuleihen und die drei verschwinden für fast zwei Stunden im Meer. Michelle kennt sich sehr gut aus und so kommt es, dass Carsten direkt eine Schildkröte und zwei Riffhaie in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen bekommt. Jede Menge verschiedenste Fischarten und Korallen und andere Meeresbewohner gibt es auch zu sehen, aber am meisten beeindruckt ist Carsten doch von den Riffhaien und der Anstrengung, wie weit draußen er sich doch eigentlich bewegt hat. Sein Abendessen hat er sich also redlich verdient und es gibt leckere Gemüsepasta für mich und Kartoffelbrei, Hühnchen und Gemüse für Carsten. Die Preise hier sind leider dem Preisniveau der Australier angeglichen, für die Fiji die Tourismus Destination Nummer 1 ist (so ähnlich wie für uns die Balearen). Daher nehmen wir auch keine weiteren Drinks, sondern plaudern ein wenig mit Elle und Michelle und lesen noch etwas im Zimmer (8-Bett-Schlafsaal mit nur drei anderen Gästen, die aber nicht sehr kommunikativ sind).

MangoBay Food
Unsere Strandtage gehen damit erstmal zu Ende und wir machen uns am nächsten Tag auf den Weg nach Suva. Dazu dann bald mehr im drittel Fiji Teil.

Bei Fragen zu den Aktivitäten in beiden Anlagen oder was wieviel kostet meldet euch gern bei uns.

kussmundFranzi

Letzte Änderung am Samstag, 29 August 2015 12:46

Frenchy

Frenchy hört auch auf Franzi als Rufnamen. Sie kümmert sich liebend gern um ihre Mitmenschen. Liebt Volleyball und ihre verrückten SFD Mädels in Düsseldorf. Musikalisch kann man sie derzeit vor allem mit Montreal, den I Heart Sharks und Singer-Songwriter Musik begeistern. (Achtung: stetiger Wechsel nach Laune vorprogrammiert)

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